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Neueste Meldungen

Fünfhaus und Sechshaus, Stellungnahme zu Planentwurf 8035, 14.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8035 im 15. Bezirk, Katastralgemeinde Fünfhaus und Sechshaus

Für das Gebiet zwischen Sechshauser Straße, Kranzgasse, Herklotzgasse, Fünfhausgasse, Sechshauser Straße, Sechshauser Gürtel, (Linke Wienzeile) Bezirksgrenze und Stiegergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1150_Stiegergasse_2 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.

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Schicht-Fabrik, Stellungnahme zu Planentwurf 8036 (Leopoldau), 2.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8036 im 21. Bezirk, Katastralgemeinde Leopoldau

für das Gebiet zwischen Hans-Czermak-Gasse, Satzingerweg und Angyalföldstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Bestand, Geschichte und Bedeutung der Bauten im Plangebiet

1210_Schicht-Fabrik Im Plangebiet befindet sich die so genannte "Schicht-Fabrik" (Angyalföldstraße 97-99 bzw. Schichtweg 123-133, ehem. auch Donaufelderstraße 123), ein Industrieensemble aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, das "weniger ein architektonisches als ein kultur- und sozialgeschichtliches Interesse verdient" (Zitat Achleitner).

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Schloss Pöckstein: Schnellstraßenprojekt zerstört Schlosspark

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Initiative Denkmalschutz: Schnellstraßenprojekt S37 würde Gesamtkunstwerk Schlosspark Pöckstein in Kärnten zerstören - ASFINAG plant trotz Denkmalschutz Brücke über Schlosspark!

Initiative Denkmalschutz fühlt sich an brutale Straßenbauprojekte der 1960er und 1970er Jahre erinnert:

Schloss Pöckstein In der Gemeinde Straßburg im Ortsteil Pöckstein-Zwischenwässern (Pol. Bez. St. Veit a. d. Glan) steht das romantische und hoch bedeutende frühklassizistische Schloss Pöckstein samt historischen Garten. "Als Gesamtkunstwerk, das ungemein wirkungsvolle Architekturen mit gärtnerisch gestalteten, durch Gartenbaudenkmale bereicherte Freiräume verbindet, zählt die

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Bank Austria: Umbau ohne Denkmalschutz? 29.8.2012

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Bevorstehender Umbau eines der repräsentativsten Bankgebäude in der Wiener City ohne Bundesdenkmalamt?

Das monumentale Hauptwerk der bekannten Architekten Gotthilf-Miskolczy und Neumann am Schottentor (erbaut 1909-12) steht nicht unter Denkmalschutz!

1010_Schottengasse 6-8 Erst im Juni dieses Jahres wurde bekannt, dass die historische Zentrale der Bank Austria verkauft und in der Folge umgebaut und adaptiert werden soll. Wenn man dieser Tage am Schottenring 2-6 entlangspaziert, sieht man jetzt schon erste Bauarbeiten: einen Baukran und Bauarbeiter, die am Bankgebäude geschäftig werken. Unser Verein nahm dies zum Anlass mehr über die Schutzwürdigkeit des Gebäudes zu erfahren und siehe da, mit großem Erstaunen mussten wir feststellen, dass das "Hauptwerk der auf monumentale Bankgebäude spezialisierten Architekten" Ernst von Gotthilf-Miskolczy und Alexander Neumann (Dehio) gar nicht unter Denkmalschutz steht. Dies ist umso erstaunlicher, als alle am Schottenring bis zur Börse folgenden Gebäude (Nr. 8-14a), die weit nicht eine so hohe Bedeutung aufweisen (z.T. schlichte Miethäuser), alle unter Denkmalschutz stehen (Bescheid), und sich das prächtige Bankgebäude überdies in der Kernzone des Weltkulturerbes "Historisches Zentrum von Wien" befindet.
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Parlamentsgebäude ohne gesetzlichen Denkmalschutz? 6.8.2012

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Initiative Denkmalschutz: Parlamentsumbau ohne gesetzlichen Denkmalschutz? Steht das Parlamentsgebäude nicht unter Denkmalschutz?

1017_Parlament Wien (OTS) - Um Transparency International, die nach den neuesten Meldungen die Umbauarbeiten des Parlamentsgebäudes begleiten soll, die Arbeit zu erleichtern, werfen wir eine bisher wenig beachtete Frage auf: Steht das historistisch-griechische Symbol der Demokratie
und deren neuzeitliche Heimstätte aktuell unter Denkmalschutz? Im veröffentlichten Denkmalverzeichnis des Bundesdenkmalamtes ist das Parlamentsgebäude, Dr.-Karl-Renner-Ring 3, per "Bescheid" als denkmalgeschützt ausgewiesen. Die "Tatsache der Unterschutzstellung unbeweglicher Denkmale" ist im Grundbuch ersichtlich gemacht. Dort findet sich zwar im Gutsbestand, dass "die Erhaltung im öffentlichen Interesse gelegen (Parlamentsgebäude)" ist, doch seit einem "Veränderungsbescheid" aus dem Jahr 1975 keine Grundlage dafür, dass das Parlamentsgebäude von der 2010 erfolgten Aufhebung des generellen Denkmalschutzes für öffentliche Gebäude durch eine Verordnung nach § 2a Denkmalschutzgesetz ausgenommen ist. Eine solche Verordnung ist aber ebenso wenig zu finden wie ein eigener Unterschutzstellungsbescheid des Denkmalamtes.

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Abriss Bösendorfer-Klavierfabrik, 27.7.2012

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Abriss Bösendorfer-Klavierfabrik

Versagen der Stadt Wien bei der Altstadterhaltung prolongiert

1040_Graf_Starhemberg_Gasse Seit über 15 Jahren gibt es einen Grundlagenplan Schutzzonenerweiterungen. Auch das Areal rund um die Bösendorfer-Fabrik wurde damals als schutzzonenwürdig erkannt. Geschehen ist - wieder einmal - nichts.

Erst im April wurde ein Gründerzeitensemble mit "überdurchschnittlicher Bedeutung" am Döblinger Gürtel zerstört, nun soll die Bösendorfer-Klavierfabrik, ebenso schutzwürdig, abgerissen werden (und es ließen sich noch viele andere Beispiele aufzählen). Diese sind alle Opfer einer versäumten Schutzzonenpolitik der Stadt Wien. Bereits 1996 hat die Stadt Wien in einer umfassenden Schutzzonen-Studie die Bösendorfer-Klavierfabrik samt Umgebung als "mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzzonenwürdig" deklariert ("Schutzzonenmodell Wien", MA 19), doch anstatt den Schutz mittels Verordnung im Rahmen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes auch in die Tat umzusetzen (zuständig die MA 21), ist nichts geschehen, wie auch in vielen anderen Fällen (z.B. aktuelle Auseinandersetzung um den Erhalt des Hauses Hietzinger Hauptstraße 100-102).

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Ausstieg aus der Steinhof-Mediation, 11.7.2012

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Otto-Wagner-Spital Steinhof: Initiative Denkmalschutz steigt aus der Mediation aus

1140_Am_Steinhof Wien (OTS) - Gestern Abend fand der Abschluss der Pre-Mediationsphase Otto-Wagner-Spital Steinhof statt, und der Vertrag für die Hauptmediation wurde unterzeichnet, nicht jedoch vom Verein Initiative Denkmalschutz. Die Initiative Denkmalschutz, seit Beginn im Februar dabei, konnte nämlich den Mediationsvertrag inhaltlich nicht mittragen. Die Bedingung, bis Ende August 2012 eine konsensuale Lösung für das östliche Spitalsareal in der Mediation zu finden, ansonsten wird das GESIBA-Projekt durchgezogen, war für den Verein unannehmbar. "Unter dem Damoklesschwert eines solchen Zeitdrucks, noch dazu über die Sommerferien, kann es weder eine Verhandlung auf Augenhöhe noch eine ordentliche, vertrauensvolle und ergebnisoffene Mediation geben", sind sich beide Vertreter des Vereins, Markus Landerer und Claus Süss, einig.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7954 (Landstraße), 11.7.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7954 im 3. Bezirk, Katastralgemeinde Landstraße

für das Gebiet zwischen Erdberger Lände, Lechnerstraße, Dietrichgasse, Haidingergasse, Göllnergasse, Schwalbengasse, Erdbergstraße und Wassergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1030_Schwalbengasse-10 Es wird vorgeschlagen für das Gebiet Schwalbengasse 10-16, sowie Erdbergstraße 35-39 eine Schutzzone zu widmen. Insbesondere das fünfgeschoßige Spätgründerzeithaus Schwalbengasse 10 ist erhaltenswert und zeichnet sich durch seine monumentale und städtebaulich prägenden Erscheinung sowie seiner reichen historistischen Gliederung aus (zwei Runderker, Segment- und Dreiecksgiebel, Attikaaufsatz mit Initialen plastisch eingerahmt, Girlandenschmuck an Fenster und Türen, Baluster und plastischer Parapetdekor). Das daneben befindliche, aus zwei Baukörpern bestehende Objekt Schwalbengasse 12 ist 2geschoßig. Der weitgehend schlichte östliche Baukörper wird durch sein stark profiliertes Kranzgesims und sein Mansarddach geprägt, der westliche Baukörper scheint älteren Datums und besitzt nur ein schlichtes Gurtgesims und ein Walmdach. Das Haus Schwalbengasse 14 ist seines Fassadendekors beraubt, stammt aber vermutlich aus der Spätbiedermeierzeit bzw. Frühgründerzeit.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hietzing 7119E, 14.6.2012

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Stellungnahme zum Planentwurf 7119E: Villa Schratt, Gartenverbauung

für das Gebiet zwischen Gloriettegasse, Maxingstraße, Montecuccoliplatz, Elisabethallee im 13. Bezirk, Katastralgemeinde Hietzing

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Gloriettegasse-37a Unweit von Schloss und Park Schönbrunn, in der Gloriettegasse 9, Wattmanngasse 37 steht die denkmalgeschützte Villa Schratt, eine spätbiedermeierliche Dreiflügelanlage, die 1893 nach Plänen von Andreas Streit für die Hofschauspielerin Katharina Schratt (bekannt auch als Freundin des Kaisers Franz Joseph I) adaptiert und mit reichem Interieur ausgestattet wurde. Es gab schon früher Pläne die Schratt-Villa samt weitläufigem Garten als Gesamtes unter Denkmalschutz zu stellen. Eine Grundstücksteilung 1997 und die darauf folgende Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes waren jedoch der Beginn der Zerstörung des historischen Parkareals: 2002 wurde eine Villa neu errichtet. Nun soll im ehemaligen Park der Villa Schratt, am Eckgrundstück Wattmanngasse 37A, Weidlichgasse 6-8, wo diese Neubau-Villa steht, die bebaubare Fläche vergrößert werden, "zur Sicherung von Wohnraum dem Baubestand entsprechend bzw. (...) als Vorsorgemaßnahme für die Schaffung von weiterem Wohnraum (...) größer vorgeschlagen werden," wie es im Erläuterungsbericht auf S. 4 heißt. Gemäß bis vor kurzem gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan steht die Neubau-Villa zu einem beträchtlichen Teil nicht auf einer bebaubaren Fläche. Und soll in diesem aktuellen Planentwurf gar ein illegaler Zustand nachträglich bereinigt werden? Nicht nur das, es ist sogar beabsichtigt eine noch größere bebaubare Fläche auszuweisen, um auf diesem geschichtsträchtigen Areal eine größere Baufläche zu schaffen, mit der Begründung "Vorsorgemaßnahme" für "weiteren Wohnraum". Diese Begründung für das geschichtsträchtige Areal, inmitten eines Villenviertels gelegen, anzuführen, erachtet die Initiative Denkmalschutz als besonders dreist, zumal es auch als Schutzzone gewidmet ist.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Atzgersdorf, 7917, 8. Juni 2012

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Atzgersdorfer Ortskern (östlicher Teil) - Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7917 im 23. Bezirk, Katastralgemeinde Atzgersdorf

für das Gebiet zwischen Hödlgasse, Breitenfurter Straße, Brunner Straße, Atzgersdorfer Platz, Levasseurgasse, Kirchenplatz und Ziedlergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230_Atzgersdorf Ortskern Plangebiet: Das Plangebiet umfasst den östlichen Teil des alten Ortskern von Atzgersdorf, einem Gassengruppendorf mit dem Zentrum Kirchenplatz (und der Einmündung im Südosten, der Levasseurgasse bis zur Breitenfurter Straße und im Norden der Ziedlergasse bis zur Hödlgasse). Mit der Gründung der Pfarre um 1300 sowie der ersten Schule um 1450 wurde der Ort schon früh zu einem regionalen Zentrum. Die mittelalterliche Ortsstruktur mit seinem dörflichen Bauformen (Streck-, Haken- und Zwerchhöfe) sowie die in der Vorgünderzeit entstandenen Bebauungsstrukturen wie ein- und zweigeschoßige Wohnhäuser mit Giebelfassaden und Flügelbauten sind in Teilbereichen erhalten (vgl. Erläuterungsbericht (EB) S.1-3 und 7). Der Bereich der Breitenfurter Straße ist durch Zeilenbebauung geprägt.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund (Bebauungsplan 8013)

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Stellungnahme zum Planentwurf 8013: Rossauer Kaserne und "Neu-Wien" bis Währinger Straße

für das Gebiet zwischen Währinger Straße, Berggasse und Bezirksgrenzen zum 2. sowie 1. Bezirk (Donaukanal und Maria-Theresien-Straße) im 9. Bezirk, Katastralgemeinde Alsergrund

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Chemisches Institut_Währinger Straße 10 Das Plangebiet (historisch: Roßau, Alser Vorstadt; ca. 22 ha) ist geprägt durch die gründerzeitliche Rasterbebauung. Die Gründerzeithäuser dominieren noch heute und sind zum Teil "von guter bis hoher Qualität" (Zitat Erläuterungsbericht (kurz: EB), S.3). Die meisten Gebäude südlich der Türkenstraße enstanden um 1870 im Zuge der Glacisverbauung, der Rest nördlich davon als "Neu-Wien" um 1857 bzw. früher. Nahezu das gesamte Plangebiet wurde als Kerngebiet des historischen Stadtzentrums von Wien in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen, nur der nordöstliche Bereich zwischen Schlickgasse, Berggasse, Roßauer Lände und Türkenstraße zählt zur Pufferzone (vgl. EB, S.1). Das gesamte Plangebiet ist derzeit als Schutzzone ausgewiesen und im aktuellen Planentwurf ist diese Schutzzonenausweisung wieder vorgesehen.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7988 im 9. Bezirk, Katastralgemeinde Alsergrund

Neues AKH, Universitätsfrauenklinik, "Neue Kliniken" und Umfeld

Für das Gebiet zwischen Lazarettgasse, Borschkegasse, Währinger Gürtel (Bezirksgrenze zum 18. Bezirk), Severingasse, Prechtlgasse, Tendlergasse, Wilhelm-Exner-Gasse, Gießergasse und Spitalgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Spitalgasse 23 Plangebiet: Das ca. 32 ha große Plangebiet umfasst im Wesentlichen das Allgemeine Krankenhaus (AKH; erbaut 1961-1991) und die "Neue Kliniken" (ehem. I. Medizinische Universitätsklinik sowie Universitäts-Frauenklinik) erbaut 1902-11, darin an der Spitalgasse 23 integriert das ehem. Versorgungshaus mit Kapelle (erb. 1868). An den nordwestlichen Rändern des Plangebietes befinden sich die ehem. Stadtbahn (heute U6), das Umspannwerk Michelbeuern, ansonsten zahlreiche zumeist aus der Gründerzeit stammende Wohnhäuser.

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Historische Klinikgebäude im AKH vor Abriss!

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Im aktuellen Flächenwidmungsverfahren sind bedeutende Bauten vom Ringstraßenarchitekten Emil von Förster für den Abbruch vorgesehen!

1090_AKH Im Areal des Neuen AKHs - unmittelbar südlich der beiden AKH-"Bettentürme"- sind noch zwei Bauten aus der 2. Bauperiode (1909-11) der "Neuen Kliniken" des Wiener Allgemeinen Krankenhauses erhalten (Lazarettgassenweg, in Verlängerung der Pelikangasse, Eingang Lazarettgasse). Es handelt sich dabei um die ehem. I. Medizinische (Interne) Klinik und die ehem. Kinder-Klinik. Die Fassaden der Bauten hat der bekannte Ringstraßenarchitekt Emil von Förster entworfen und sind vom Stil her nach dem "Wendepunkt vom secessionistisch beeinflussten Jugendstil hin zu Formen des Barock, Empire, Biedermeier und Heimatschutz" anzusiedeln (Zitat Keplinger, S. 252).

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Penzing

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7991 im 14. Bezirk, Katastralgemeinde Breitensee

Kommandogebäude General Körner, ehem. k. u. k. Infanterie-Kadettenschule

Für das Gebiet zwischen Kendlerstraße, Hütteldorfer Straße, Leyserstraße und Spallartgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1140_Kommandogebäude General Körner Plangebiet: Das etwa 7 ha große Plangebiet umfasst im Wesentlichen das Kommandogebäude General Körner und den dazugehörigen umfriedeten Park mit seinen Nebengebäuden. Der Monumentalbau in der Hütteldorfer Straße 126 wurde 1897/98 als k. u. k. Infanterie-Kadettenschule (gegründet 1875) in Neorenaissance-Formen erbaut. Im rechteckigen Parkareal befinden sich neben diesem Hauptgebäude weitere Nebengebäude wie das ehemalige Mannschaftswohngebäude (Kendlerstraße 1) und ehemalige Stall (Kendlerstraße 3), beide ebenso Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Außerhalb des Parkareals an der Hütteldorfer Straße 128 befindet sich das ehemals zur Anlage gehörende Offizierswohngebäude aus der Gründerzeit.

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Stellungnahme zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Entwurf) Favoriten

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Starhemberg-Kaserne, Stellungnahme zum Planentwurf 6993E im 10. Bezirk

Für das Gebiet zwischen Troststraße, Malborghetgasse, Graffgasse und Gußriegelstraße im 10. Bezirk, Katastralgemeinde Inzersdorf Stadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1100_Starhemberg-Kaserne Die Starhemberg-Kaserne (Block: Troststraße 105, Gußriegelstraße 45-49, Malborghetgasse, Graffgasse) wurde 1910-1912 als "Franz Ferdinand Kaserne" für das ungarische Infanterieregiment Erzherzog Josef Nr. 37 erbaut, zunächst die drei großen Wohnblocks mit dem Haupteingang (drei Tore) Front Gußriegelstraße. Eine erste Erweiterung erfolgte 1913 (Bau der Remise/Garage). Die Anlage, die 1967 den heutigen Namen bekam und im Volksmund auch "Trost-Kaserne" genannt wird, steht aktuell in keiner Schutzzone und nicht unter Denkmalschutz. Die gut erhaltene historische Kaserne besteht aus einer vorwiegend viergeschoßigen Blockrandverbauung mit Risalitbildungen, schlichter Lisenengliederung und Dreicksgiebeln in der Dachzone. Um die mächtige und markante Anlage, die das Stadtbild im Grätzl prägt, auch weiterhin zu erhalten, wird vorgeschlagen die Baufluchtlinien dem Bestand genau anzupassen. Die vorgesehene Widmung (Beschränkung der gesamten bebaubaren Fläche mit 60 %) ignoriert den historischen Bestand und garantiert keine langfristige Erhaltung.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hetzendorf

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7979 im 12. Bezirk, Katastralgemeinde Hetzendorf

Für das Gebiet zwischen Schönbrunner Allee, Edelsinnstraße, Altmannsdorfer Straße, Hetzendorfer Straße, Strohberggasse und Schlöglgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Schlöglgasse 18 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Bauprojekt Dr. Franz Rehrl-Platz: Salzburgs Welterbe in Gefahr?

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Salzburg (OTS) - Der Salzburger Stadtverein, die Bürgerinitiative "Schützt Salzburgs Lebensräume" mit deren Aktion RETTET SALZBURG!, das "Komitee für eine verträgliche Bebauung des Dr. Franz Rehrl Platzes", die "Initiative Denkmalschutz", die "Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung" sowie der Initiative "Stau in Salzburg", denen allen aus unterschiedlicher Sicht die Salzburger Altstadt und deren Schutz von großer ideeller Bedeutung ist, fühlen sich durch den Brief von ICOMOS an die Stadt Salzburg bestätigt und fordern gemeinsam:

Für alle neuen Bauprojekte in der historischen Altstadt von Salzburg ist zur Sicherung des Weltkulturerbes und zur Wahrung einer hohen städtebaulichen Qualität unter allen Umständen zumindest ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren unabdingbar. In einer 1. Stufe im Verantwortungsbereich der Stadt sind die städtebaulichen und typologischen Rahmenbedingungen unter intensiver Bürgerbeteiligung abzuklären. In einer 2. Wettbewerbsstufe ist über die architektonisch-ästhetische Umsetzung der Vorgaben und Erkenntnisse der ersten Wettbewerbsstufe zu befinden. Das Ergebnis dieser beiden Verfahren gilt verbindlich als Grundlage für alle weiteren Behördenverfahren.

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Otto Wagner-Spital Steinhof - Mediation

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Otto Wagner-Spital Steinhof - Mediation

Die Initiative Denkmalschutz trat heute gemeinsam mit der Bürgerinitiative Steinhof in die Vorphase der Mediation ein

1140_Steinhof_Pathologie Zur Vorgeschichte: Nach heftigen Bürgerprotesten stoppte im Herbst vergangenen Jahres die Stadt Wien die heftig umstrittene Verbauung im denkmalgeschützten Jugendstiljuwel Otto Wagner-Spital und beschloss den Dialog mit den Bürgern zu suchen (vgl. Zeitschrift Denkma[i]l Nr. 9).

Am 22. Februar trat nun die Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit der Bürgerplattform Steinhof in die Vorphase der Mediation ein (Teilnehmende: 11 Personen der Initiative Steinhof und 2 Personen der Initiative Denkmalschutz). In dieser ersten Phase erfolgt eine für alle Konfliktparteien passende Darstellung der Ausgangslage, sowie die Erarbeitung und konkrete Ausformulierung der Zielsetzung für die Mediation am Otto-Wagner-Spital Areal.

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Stellungnahme zum Planentwurf Stadlauer Malzfabrik

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Stellungnahme zum Planentwurf 7956 im 22. Bezirk, Stadlauer Malzfabrik

Für das Gebiet zwischen Erzherzog-Karl-Straße, Linienzug 1-5 (ÖBB Ostbahn), Linienzug 5-6 (Kaisermühlenstraße, Neuhaufenstraße), Neuhaufenstraße, Donaustadtstraße, Lange Allee, Rabenlechnerweg, Schreinerweg und Polgarstraße im 22. Bezirk, Katastralgemeinde Stadlau und Hirschstetten

gibt der Verein Initiative Denkmalschutz folgende Stellungnahme ab:

Beschreibung und Bedeutung der historischen Gebäude im Plangebiet

1220_Deinleingasse 3 "Im Plangebiet befindet sich noch historische Bausubstanz des traditionsreichen Betriebes Kathreiner Malzkaffee, der heutigen Stadlauer Malzfabrik." (Zitat Erläuterungsbericht S. 2). Die Stadlauer Malzfabrik AG (STAMAG) in der Smolagasse 1 ist "ein in der Grundstruktur immer noch einheitliches Industrieensemble aus der Zeit um 1900" und bezieht daraus seine Bedeutung (Zitat Achleitner). Die Stadlauer Malzfabrik wurde als Erste Wiener Exportmalzfabrik J. Hauser & M. Sobotka 1884 gegründet und 1884-1886 von Josef Pflugmacher erbaut (Entwurf und Ausführung) und wurde 1889 nach Brand wiederhergestellt und in der Folge mehrfach umgebaut und erweitert. "Die Bauweise ist eine schlichte Mauerstruktur mit Pfeilervorlagen, wobei die Felder geputzt und die 'Lisenen' und Segmentbögen der Fenster in Sichtziegel ausfgeführt wurden. Das ergibt eine kräftige, ruhige Ordnung der Objekte." (Achleitner). Im Zentrum der weitläufigen Anlage liegt die Mälzerei, nördl. davon Wohn- und Verwaltungsbauten, südl. Lager, Backwarenfabrik und Werkstätten (die tonnengewölbten Werkstätten mit ihren zarten, eisernen Dachkonstruktionen, erbaut 1906 (vgl. Foto Achleitner, S.357), wurden erst vor wenigen Tagen, am 18. Jänner, durch einen Brand stark beschädigt). Das Verwaltungsgebäude, erbaut 1894, mit klassizierender Gliederung und Expedit (erbaut um 1890, Halle mit breitem Treppengiebel) gruppieren sich um einen repräsentativen Platz.

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Wiener Gürtel in Döbling vor Zerstörung

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Initiative Denkmalschutz: Wiener Gürtel - Gründerzeitensemble mit "überdurchschnittlicher Bedeutung" in Döbling vor Zerstörung

1190_Doeblinger_Guertel_1 Wien (OTS) - Das Gründerzeithaus am Döblinger Gürtel 1 steht als "Tor zu Döbling" am Eingang in die Döblinger Haupstraße an einem städtebaulich wichtigem Punkt. Nun soll es einem Hotel-Neubau weichen. Die Initiative Denkmalschutz fordert den Erhalt des Hauses. Der Verlust in diesem sensiblen Bereich wäre für den Wiener Gürtel überaus groß. Ähnlich sieht es der bekannte Wiener Architekturhistoriker em. Univ. Prof. Dr. Walter Krause, Spezialist für Historismus und Gründerzeit. Das Haus mit seiner Umgebung und der Otto Wagner-Stadtbahn "bildet ein historisches Ensemble, dem in der Gesamtheit zweifellos überdurchschnittliche Bedeutung zuzumessen ist." Der Abriss würde somit "das Gesamtensemble sehr beeinträchtigen." Auch Dr. Madeleine Petrovic, Autorin des Buches "Der Wiener Gürtel. Wiederentdeckung einer Prachtstraße" weist auf die besondere Bedeutung des Gürtels für Wien hin, der als "Boulevard der Arbeiterklasse" sowie als Prachtstraße und proletarisches Pendant zur bürgerlichen Ringstraße geplant war." Zum geplanten Abbruch meint sie: "Die Bemühungen um Ensembleschutz und Denkmalschutz sind keine Absage an moderne Architektur. Es geht darum das richtige Projekt am richtigen Ort zu entwickeln. Ein Ensemble wie dieses zu zerstören und zu glauben, das hätte mit Modernität zu tun, wäre dumm und unklug."

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