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Neueste Meldungen

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Josefstadt

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7877 im 8. Bezirk, Katastralgemeinde Josefstadt

Für das Gebiet zwischen Pfeilgasse, Tigerpark, Lerchengasse, Pfeilgasse, Strozzigasse, Lerchenfelder Straße und Lerchenfelder Gürtel

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1080_Pfeilgasse 35 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Mariahilf

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7953 im 6. Bezirk

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1060_Schmalzhofgasse 14Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Leopoldau

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Stellungnahme zum Planentwurf 7414E, 1210 Wien (Kat.G. Leopoldau)

für das Gebiet Leopoldauer Platz 93 u. 94

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1210_Leopoldauer Platz 93Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Brand Am Hof, 21.11.2011

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Initiative Denkmalschutz zu Brand der ehem. Bankzentrale Am Hof in Wien: Freude über Restaurierungsankündigung von Investor René Benko

"Restaurierung der Räumlichkeiten, so wie sie waren"

1010_Am_Hof_2Wien (OTS) - Der Brand in der ehem. Bank Austria Zentrale (Am Hof 2) in der Wiener Innenstadt letzten Freitag (18. November 2011) hat gerade die wertvolle Beletage mit den Prunkräumen am stärksten beschädigt. Diese beinhalten insbesondere den prachtvollen Festsaal, die Zimmer des Generaldirektors im "Kirchenstöckl" sowie den Goldenen Saal. Die Initiative Denkmalschutz hat im ersten Augenblick befürchtet, dass diese Räumlichkeiten nun für immer Geschichte sind und nicht wiederhergestellt werden, sondern dies zur Gelegenheit genommen wird den Brand zu einer optimalen fiskalischen Verwertung und Quadratmetermaximierung des historisch bedeutenden und unter Denkmalschutz stehenden Monumentalbaues zu nutzen.

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Meiergut in Schlüßlberg (Pol.Bez. Grieskirchen) droht Abriss

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Initiative Denkmalschutz fordert Erhalt des Meiergut in Schlüßlberg

Dem gut erhaltenen Erdpresser-Hof „Moar in da Au“ droht der Abriss

Meiergut_IllingauOberösterreich, Pol. Bez. Grieskirchen - Das urkundlich 1569 erstmals erwähnte Meiergut (Meierhof in der Illingau), auch genannt Erdpresser-Hof „Moar in der Au“, gehörte ursprünglich zum Schloss Schlüßlberg und ist als Bauernhof ein typischer Einspringer, wie es nur mehr wenige in Oberösterreich gibt. Die Gemeinde will jedoch den Abriss und spricht von „Baufälligkeit“. Die Anlage Meierhof, Nebengebäude samt Wagenhütte befindet sich aber in einem sehr guten und erhaltenswürdigen Bauzustand. Die Gemeinde hat sogar schon eine Baubewilligung für einen Wohnungsneubau erteilt. In der Gemeindezeitung (Nr. 10, Nov. 2011, Seite 2) spricht der Bürgermeister fälschlicherweise vom weitgehenden Erhalt des Hofes. Tatsächlich soll die historische Anlage fast gänzlich dem Erdboden gleich gemacht werden.

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Kaiserin-Elisabeth-Spital: Wird der Denkmalschutz mit Füßen getreten?

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Initiative Denkmalschutz zu Neubau Kaiserin-Elisabeth-Spital: Tritt die Stadt Wien den Denkmalschutz mit Füßen?

1150_Huglgasse_3Anlässlich der heutigen Bürgerversammlung zum Thema "Zukunft des Standorts Kaiserin Elisabeth Spital" hat die Initiative Denkmalschutz die Schutzwürdigkeit des für den Neubau des Pflegewohnhauses bestimmten hinteren Bereich des Spitalsareals im 15. Wiener Bezirk recherchiert. Und siehe da: Das Objekt Huglgasse 3 (Verwaltungs-/Bürogebäude, Grundstücksnummer: .749) steht laut Liste des Bundesdenkmalamtes vom 30. Mai 2011 unter Denkmalschutz (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz; Quelle: http://www.bda.at/documents/432613329.pdf). Interessant daher zu erfahren, dass die Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bereits am 10. November das Siegermodell des Neubauwettbewerbs (Architekt: Helmut Wimmer) präsentieren konnte. Auf diesem Modell ist das gesamte Areal zwischen Kardinal-Rauscher-Platz, Huglgasse, Goldschlagstraße und Holochergasse mit einem Neubau verplant. Was kann dann vom denkmalgeschützten Objekt Huglgasse 3 (Architekt Eugen Sehnal) noch übrig bleiben?

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Donaustadt

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7981 im 22. Bezirk, Katastralgemeinde Aspern (Wien-Donaustadt)

für das Gebiet zwischen Pilotengasse, Jasmingasse, Haberlandtgasse, Linienzug 1-2, Linienzug 2-3 (Wimpffengasse), Ehrensteingasse, Siegesplatz, Asperner Heldenplatz, Aspernstraße und Hausfeldstraße.

Einleitung

1220_Vergaragasse_1-15Die Magistratsabteilung 19 hat bereits 1996 ein Schutzzonenmodell ausgearbeitet, in dem zukünftige Schutzzonenwidmungen im gesamten Stadtgebiet von Wien in Überlegungen standen. Dabei wurde auch der alte Ortskern von Aspern als "Gebiet mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzzonenwürdig" bezeichnet (vgl. Beilage). Leider ist bis heute keine Schutzzone im alten Asperner Ortskern verhängt worden. Ein Versäumnis, das einige Abbrüche von ortsbildprägenden Häusern in den letzten Jahren zur Folge hatte (u.a. den "Oberleuthner-Hof", vgl. Stellungnahme). Es wird daher dringend angeregt, dass die MA 21 (in Abstimmung mit der MA 19) für das im gegenständlichen Plangebiet nicht beinhaltete Ortskerngebiet Schutzzonenwidmungen vorbereitet werden bzw. Bemühungen seitens der Bezirksvorstehung bzw. - vertretung des 22. Bezirks in diese Richtung Platz greifen, um - vor allem in der Wimpffengasse, Groß-Enzersdorfer Straße und Siegesplatz - die Reste an bedeutenden Häuser des alten Ortskernes in eine Schutzzone aufzunehmen und somit deren Erhalt zu sichern.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Favoriten

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7768 im 10. Bezirk, Katastralgemeinde Favoriten

für das Gebiet zwischen Wiedner Gürtel (Bezirksgrenze), Karl-Popper-Straße, Canettistraße, Arsenalstraße (Bezirksgrenze), Alfred-Adler-Straße, Linienzug 1-2, Alfred-Adler-Straße, Karl-Popper-Straße, Gerhard-Bronner-Straße, Linienzug 3-5 und Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1100_Hauptbahnhof-ProjektIn der 35. Sitzung des Welterbekomitees in Paris (19.-29. Juni 2011) wurde in der Entscheidung (35 COM 7B.84) der Vertragsstaat Österreich ersucht, eine Monitoring Mission zu unternehmen, um die Gestalteigenschaften des Hauptbahnhofprojekts auf die Welterbeverträglichkeit zu beurteilen, insbesondere im Hinblick auf

  1. die vorgeschlagenen Änderungen in der Gestaltung des Hauptbahnhof Wien
  2. die möglichen Auswirkungen der neuen Entwicklungen auf diese Eigenschaften.
  3. die Integrität der Blickbeziehungen innerhalb der wichtigen Standorte auf diese Gestalteigenschaften.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan St. Veit/Hietzing, 22.9.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7985, Kat.G. Unter- und Ober St. Veit (Wien-Hietzing)

für das Gebiet zwischen Franz-Boos-Gasse, Linienzug 1-2, Bezirksgrenze, Linienzug 3-4, Hügelgasse, Auhofstraße, St.-Veit-Gasse, Wittegasse, Linienzug 5-7, Hummelgasse, Hietzinger Hauptstraße, Linienzug 8-11, Hietzinger Hauptstraße, Preindlgasse und Amalienstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Hietzinger-Hauptstrasse-98 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Es wird vorgeschlagen die Schutzzone im Bereich St.-Veit-Gasse zu erweitern und die Häuser St.-Veit-Gasse 53 und 55 in die Schutzzone aufzunehmen (Nr. 53 aus der Spätgründerzeit, Nr. 55 biedermeierlicher Bestand?). Das 1stöckige Haus St-Veit-Gasse 53 (W II g) ist viel zu hoch gewidmet und soll bestandsgenau gewidmet werden. Für das biedermeierliche, ebenerdige Haus St.-Veit-Gasse 47 ist wieder die Schutzzonenwidmung vorgeschlagen.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Kagran

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7996, Kat.G. Kagran

für das Gebiet zwischen Schrickgasse, Meißnergasse, Meißauergasse, Wagramer Straße, Czernetzplatz und Linienzug 1-10

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1220_Anton-Sattler-Gasse-99-105 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft? 6.9.2011

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Konzerthalle der Wiener Sängerknaben am Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft?

Schwerwiegende Rechtsmängel des Denkmalamtsbescheides sollen transparent gemacht und mögliche brisante politische Interventionen aufgedeckt werden

1010_Singerstrasse_17_Volksanwaltschaft-Augarten-Kundgebung_20110906_DSCN6172_aWien (OTS) - Bei der heutigen Kundgebung vor der Volksanwaltschaft übergaben vier Bürgerinitiativen die Forderung nach einer kollegialen Missstandsfeststellung zur rechtswidrig zustande gekommenen Bewilligung des Bundesdenkmalamtes, in einer denkmalgeschützten historischen Gartenanlage bauen zu dürfen. Volksanwältin Stoisits hat bereits im Frühjahr 2010 Missstände festgestellt, wo bleibt die umfassende kollegiale Missstandsfeststellung? Diese müsste die Vorgänge im Denkmalamt offen legen und könnte so mögliche brisante politische Interventionen aufdecken, die zu diesem rechtswidrig zustande gekommenen Bescheid geführt haben. In einem anderen Fall (Seebahnhof Gmunden, 2008) konnten in der dem Nationalrat vorzulegenden kollegialen Missstandsfeststellung solche Interventionen in allen Details aufgezeigt werden.

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„Kein Film für Untertanen!“ 5.9.2011

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„Kein Film für Untertanen!“

Österreichischer Dokumentarfilm wird über "Crowdfunding" finanziert

Schon die Entstehung des Dokumentarfilms Auf den Barockaden ist eine österreichische Premiere. Die Produzenten des Filmprojektes wenden sich direkt an das Publikum: Durch eine persönliche, finanzielle Beteiligung - sogenanntes „Crowdfunding“ - kann es selbst dafür sorgen, dass der Film entsteht.
1020_Obere_Augartenstrasse_1d__Augartenspitz_MenschenketteDie Idee dahinter ist einfach: Das Publikum ermöglicht vor der Herstellung des Filmes durch finanzielle Beteiligung die Entstehung des Projektes. Viele erwarten, dass „Crowdfunding“ zur Demokratisierung jener Entscheidungsprozesse führt, die bestimmen, welche Projekte realisiert werden. Durch „Schwarmfinanzierung“ bekommen auch als politisch sensibel oder wirtschaftlich riskant eingestufte Filmprojekte ihre berechtigte und notwendige Chance.

1020_Obere_Augartenstrasse_1e__Augartenspitz_BaumfaellungenDer Dokumentarfilm Auf den Barockaden beschäftigt sich mit ähnlichen Themen: Wie demokratisch sind Entscheidungsprozesse im politischen Leben? Eine ungewöhnliche Wiener Bürgerbewegung kämpft jahrelang mit kreativen Mitteln für den öffentlichen, denkmalgeschützten Augarten um ihn vor der Verbauung durch eine Konzerthalle zu bewahren und deckt mit Humor skandalöse Vorgänge auf.

Prominente Kulturschaffende wie Peter Huemer, Doron Rabinovici, Anne Bennent, Robert Menasse und Otto Lechner unterstützen das Projekt. Letzterer schreibt: „Das ist kein Film für Untertanen. Andererseits: Für Untertanen gibt es Filme genug!“

Nähere Infos: www.auf-den-barockaden.at

Rückfragehinweis:
Tel. 0699 / 1064 5276
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Bezirksvertretung Favoriten zeigt skandalöses Desinteresse an Bürgermeinung!

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BI Hauptbahnhof Wien und Initiative Denkmalschutz: Bezirksvertretung Favoriten zeigt skandalöses Desinteresse an Bürgermeinung!

Planentwurf Hauptbahnhof soll in der Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch (7.9.) durchgepeitscht werden!

1100_Hauptbahnhof-ProjektWien (OTS) - Fast überfallsartig beabsichtigt am kommenden Mittwoch die Bezirksvertretung Favoriten die Stellungnahme zum Planentwurf Hauptbahnhof (Teilgebiet; Nr. 7768) abzugeben. Bereits am Tag des Beginns der öffentlichen Auflagefrist für alle Bürger (25. August), hat der Bauausschuss die Bezirksstellungnahme vorbereitet. Nun will der Bezirk schon am kommenden Mittwoch (7.9.) - ohne ersichtlichen Zeitdruck - die Stellungnahme abgeben, die dann dem Gemeinderat als wesentliche Grundlage für seinen Beschluss dienen soll.
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Loretto-Schlössl

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1210_Lorettoplatz_5_Schloessl-Vorderansicht-2008Loretto-Schlössl (Maria Theresien-Schlössl) in Jedlesee

Lage: 1210 Wien, Lorettoplatz 5

Status (08/2011): Denkmalschutz und Schutzzone

Beschreibung:
Kleines, ebenerdiges, Barockschlössl (ehemaliges Herrschaftshaus) mit Vorgarten und zwei Hektar großem Garten an der Rückfront. Ursprünglich symmetrisch angeleger Bau (Westseite verkürzt) mit Pilastergliederung, Fenster mit Bogenverdachungen. Östl. Einfahrt mit Büsten- und Zapfenaufsätzen.
Eingemauertes Wappenschild mit Doppeladler und Bez. 1762.
Entwurf und Ausführung: Anton Birò (k.k. Hofschlosser), 1900

(Bau-)Geschichte:
Erbaut Ende 17. Jh. (möglicherweise unter Einbeziehung älterer Teile) von Renata Gräfin Bouquoy für Ihren Gatten Albert Graf Bouquoy. Von 1778 bis 1789 im Besitz des Leibarztes Maria Theresias, Anton von Störck. Seit 1841 ist das Chorherrenstift Klosterneuburg Eigentümer der Liegenschaft, seitdem wird es auch als Klosterneuburger Hof bezeichnet.

Gefährdung: Hoch

Bis 201210_Lorettoplatz_5_Schloessl-Hinteransicht-Bauland03 wurde die gesamte Liegenschaft von einem Tennisclub als Pächter genützt. Seither liegt das Grundstück brach, und das Schlössl ist dem Verfall preisgegeben. Der Garten wurde im Juni 2010 von Erholungsgebiet Sport (Esp) in Bauland umgewidmet. Mit der Verbauung des Gartens ist im Herbst 2011 zu rechnen.

Quelle:
Dehio-Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs (Topographisches Denkmälerinventar; Hrsg. Bundesdenkmalamt), Wien X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, Wien, 1996, S. 640

Fotos: 2008

Links:

Eingestellt am:
19.08.2011

Zuletzt aktualisiert am:
19.08.2011

 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Penzing

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7920 im 14. Bezirk Penzing, Kat. G. Auhof und Weidlingau

für das Gebiet zwischen Wientalstraße, Linienzug 1-4, Wolfgang-Pauli-Gasse, Zimbagasse, Johann-Schorsch-Gasse, Bezirksgrenze zum 13. Bezirk und Hofjägerstraße (Linienzug 5-8), Hofjägerstraße, Mühlbergstraße, Linienzug 9-10, Hauptstraße und Josef-Palme-Platz

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1140_Hofjägerstraße 1Das Haus in der Hofjägerstraße 1 ist ein sehr gut erhaltenes Villengebäude mit Fachwerk vermutlich aus der 2. Hälfte des 19. Jh. Unbestätigten Informationen zufolge soll dieses Haus auch im Zusammenhang mit dem ehem. Gartenpalais Huldenberg (auch Huldenberg- oder Lederer-Schlössel genannt) gestanden haben. Das Gartenpalais stand in der Mühlbergstraße 7-9 und wurde 1715 erbaut, im 19. Jh. umgestaltet und schließlich 1971/72 im Zuge des Neubaus der "Stadt des Kindes" abgebrochen. Das Objekt in der Hofjägerstraße 1 mit seinem reich geschnitzten Fachwerkdekor ist unzweifelhaft erhaltenswert und bildet in seiner Art einen seltenen Vertreter in Wien. Es wird daher vorgeschlagen das Objekt bestandsgenau zu widmen, sowohl was die Baufluchtlinien, als auch die Höhenwidmung betrifft, um Spekulation und einen möglichen Abriss vorzubeugen. Der derzeitige Bebauungsplan für diesen Bereich (teils "G", teils "W I 7.5m o") nimmt überhaupt keine Rücksicht auf dieses wertvolle Gebäude.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Lainzerstraße, 9.6.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7859, Kat.G. Lainz (Wien-Hietzing)

für das Gebiet zwischen Titlgasse, Lainzer Straße, Linienzug 1-5, Verbindungsbahn, Versorgungsheimstraße, Waldvogelstraße Jagdschloßgasse und Linienzug 6-15

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Steinlechnergasse_2-4Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt insbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Im Planentwurf sind insbesondere folgende Objekte in der Höhenerstreckung nicht bestandsgenau gewidmet: Lainzer Straße 130, 132a, 158, 160, 162 (Gartenpalais de Pauli), 162a, 166 und 168 sowie Veitingergasse 2 und 8. Daher wird vorgeschlagen hier - wie auch in anderen hier nicht explizit ausgeführten Bereichen - eine bestandskonforme Widmung vorzusehen. Insbesondere für das dörfliche Giebelhaus in der Lainzer Straße 132 wird auch vorgeschlagen die Baufluchtlinien an den Bestand anzupassen.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Leopoldstadt, 9.6.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7673E, Leopoldstadt

für das Gebiet zwischen Handelskai, Weschelstraße, Engerthstraße und Holubstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Engerthstraße 151Die ehem. Maschinenfabrik "Donauwerke" Ernst Krause & Co. in der Engerthstraße 151 (Ecke Weschelstraße 3) wurde 1904/05 vom Architekt Heinrich Adam erbaut (Ausführung: Georg Parthilla). Die Straßenfront wird bestimmt durch eine dreischiffige, basilikale Halle mit einer zarten Eisenkonstruktion, seitlich befinden sich Galerien mit hochliegenden Fensterbändern. Derzeit ist die Fabrik Bauklasse IV gewidmet, also viel höher als der Bestand.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Speising, 26.5.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7734E im 13. Bezirk, Katastralgemeinde Speising

für das Gebiet zwischen Speisinger Straße, Linienzug 1-2, Hofwiesengasse und Feldkellergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Speisinger Straße 7-23Das Plangebiet zählt zum alten Ortskern von Speising und weist in der Speisinger Straße noch zahlreiche, für den Ortskern strukturtypische eingeschoßige Straßentrakte auf. Da es sich auch um den historisch gewachsenen Ortskern von Speising handelt, wird in diesem Bereich - auch im Hinblick auf eine anzustrebende, künftige Schutzzonenwidmung auf der gegenüberliegenden Seite der Speisinger Straße - für die Häuser Speisinger Straße Nr. 7 bis 31 sowie für den "Speisinger Hof" in der Hofwiesengasse 38 bis 44 (Wohnhausanlage, erbaut 1913, bestehend aus zwei großen, 3geschoßigen Baukörpern mit secessionistisch-geometrisierendem Dekor) eine Schutzzone vorgeschlagen. Weiters wird vorgeschlagen für die beabsichtigte Schutzzone die entsprechenden Architekturteile in einen Katalog nach § 7 (4) Wiener Bauordnung aufzunehmen, sodass auch diese einen rechtsverbindlichen Bestandteil des Bebauungsplanes bilden.

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Denkmalschutz-Skandal in Pressbaum! - Jugendstilvilla Seewald ein Opfer der Politik?

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Initiative Denkmalschutz: Denkmalschutz-Skandal in Pressbaum! Jugendstilvilla Seewald ein Opfer der Politik?

3021_Krumpoeckgasse_3_Villa-Seewald_2008_Initiative-DenkmalschutzSt. Pölten (OTS) - 2007 wurde die 1898 erbaute Villa Seewald in Pressbaum (Krumpöckgasse 3) als ein "sehr seltener Vertreter der für die Cottagebewegung charakteristischen Landhausarchitektur" (Zitat Bundesdenkmalamt) unter Denkmalschutz gestellt. Mit dem "Karfreitagsbescheid" des Bundesministeriums für Kunst und Kultur vom 22. April wurde jetzt der Denkmalschutz überraschend aufgehoben.

Bescheid überprüfen: Appell an Bürgermeister und Landeshauptmann

Noch 2010 hat sich der Denkmalbeirat, ein Gremium facheinschlägiger Wissenschafter zur Beratung des Bundesdenkmalamtes - auch unter Berücksichtigung der Gebäudeschäden - klar für die Beibehaltung des Denkmalschutzes ausgesprochen.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Landstraße

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7980 im 3. Bezirk, Katastralgemeinde Landstraße

für das Gebiet zwischen Barichgasse, Boerhaavegasse, Juchgasse und Arenberggasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1030_Juchgasse_22Beim Objekt Juchgasse 22 handelt es sich um das ehem. Israelitische Taubstummeninstitut, erbaut in der ausgehenden Gründerzeit im 1. Viertel des 20. Jh. (lt. Dehio: erbaut 1857-58 von A.E.(?) Baumgartner; 1926 umgestaltet). In seiner Mächtigkeit und Gliederung (ein Mitteltrakt mit zentraler, seichter Risalitbildung sowie Attikageschoß, flankiert von zwei Quertrakten) stellt dieser Bau einen typischen Vertreter eines monumentalen Gründerzeithauses dar. In diesem Sinne wäre auch der Erhalt dieses Monumentalbaues trotz seiner vereinfachten Fassadengliederung wünschenswert. Es wird daher vorgeschlagen das Objekt Juchgasse 22 bestandgemäß zu widmen (sowohl hinsichtlich der Baufluchtlinien als auch der Höhenwidmung).

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