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Neueste Meldungen

Historische Klinikgebäude im AKH vor Abriss!

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Im aktuellen Flächenwidmungsverfahren sind bedeutende Bauten vom Ringstraßenarchitekten Emil von Förster für den Abbruch vorgesehen!

1090_AKH Im Areal des Neuen AKHs - unmittelbar südlich der beiden AKH-"Bettentürme"- sind noch zwei Bauten aus der 2. Bauperiode (1909-11) der "Neuen Kliniken" des Wiener Allgemeinen Krankenhauses erhalten (Lazarettgassenweg, in Verlängerung der Pelikangasse, Eingang Lazarettgasse). Es handelt sich dabei um die ehem. I. Medizinische (Interne) Klinik und die ehem. Kinder-Klinik. Die Fassaden der Bauten hat der bekannte Ringstraßenarchitekt Emil von Förster entworfen und sind vom Stil her nach dem "Wendepunkt vom secessionistisch beeinflussten Jugendstil hin zu Formen des Barock, Empire, Biedermeier und Heimatschutz" anzusiedeln (Zitat Keplinger, S. 252).

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Penzing

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7991 im 14. Bezirk, Katastralgemeinde Breitensee

Kommandogebäude General Körner, ehem. k. u. k. Infanterie-Kadettenschule

Für das Gebiet zwischen Kendlerstraße, Hütteldorfer Straße, Leyserstraße und Spallartgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1140_Kommandogebäude General Körner Plangebiet: Das etwa 7 ha große Plangebiet umfasst im Wesentlichen das Kommandogebäude General Körner und den dazugehörigen umfriedeten Park mit seinen Nebengebäuden. Der Monumentalbau in der Hütteldorfer Straße 126 wurde 1897/98 als k. u. k. Infanterie-Kadettenschule (gegründet 1875) in Neorenaissance-Formen erbaut. Im rechteckigen Parkareal befinden sich neben diesem Hauptgebäude weitere Nebengebäude wie das ehemalige Mannschaftswohngebäude (Kendlerstraße 1) und ehemalige Stall (Kendlerstraße 3), beide ebenso Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Außerhalb des Parkareals an der Hütteldorfer Straße 128 befindet sich das ehemals zur Anlage gehörende Offizierswohngebäude aus der Gründerzeit.

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Stellungnahme zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Entwurf) Favoriten

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Starhemberg-Kaserne, Stellungnahme zum Planentwurf 6993E im 10. Bezirk

Für das Gebiet zwischen Troststraße, Malborghetgasse, Graffgasse und Gußriegelstraße im 10. Bezirk, Katastralgemeinde Inzersdorf Stadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1100_Starhemberg-Kaserne Die Starhemberg-Kaserne (Block: Troststraße 105, Gußriegelstraße 45-49, Malborghetgasse, Graffgasse) wurde 1910-1912 als "Franz Ferdinand Kaserne" für das ungarische Infanterieregiment Erzherzog Josef Nr. 37 erbaut, zunächst die drei großen Wohnblocks mit dem Haupteingang (drei Tore) Front Gußriegelstraße. Eine erste Erweiterung erfolgte 1913 (Bau der Remise/Garage). Die Anlage, die 1967 den heutigen Namen bekam und im Volksmund auch "Trost-Kaserne" genannt wird, steht aktuell in keiner Schutzzone und nicht unter Denkmalschutz. Die gut erhaltene historische Kaserne besteht aus einer vorwiegend viergeschoßigen Blockrandverbauung mit Risalitbildungen, schlichter Lisenengliederung und Dreicksgiebeln in der Dachzone. Um die mächtige und markante Anlage, die das Stadtbild im Grätzl prägt, auch weiterhin zu erhalten, wird vorgeschlagen die Baufluchtlinien dem Bestand genau anzupassen. Die vorgesehene Widmung (Beschränkung der gesamten bebaubaren Fläche mit 60 %) ignoriert den historischen Bestand und garantiert keine langfristige Erhaltung.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hetzendorf

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7979 im 12. Bezirk, Katastralgemeinde Hetzendorf

Für das Gebiet zwischen Schönbrunner Allee, Edelsinnstraße, Altmannsdorfer Straße, Hetzendorfer Straße, Strohberggasse und Schlöglgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Schlöglgasse 18 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Bauprojekt Dr. Franz Rehrl-Platz: Salzburgs Welterbe in Gefahr?

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Salzburg (OTS) - Der Salzburger Stadtverein, die Bürgerinitiative "Schützt Salzburgs Lebensräume" mit deren Aktion RETTET SALZBURG!, das "Komitee für eine verträgliche Bebauung des Dr. Franz Rehrl Platzes", die "Initiative Denkmalschutz", die "Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung" sowie der Initiative "Stau in Salzburg", denen allen aus unterschiedlicher Sicht die Salzburger Altstadt und deren Schutz von großer ideeller Bedeutung ist, fühlen sich durch den Brief von ICOMOS an die Stadt Salzburg bestätigt und fordern gemeinsam:

Für alle neuen Bauprojekte in der historischen Altstadt von Salzburg ist zur Sicherung des Weltkulturerbes und zur Wahrung einer hohen städtebaulichen Qualität unter allen Umständen zumindest ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren unabdingbar. In einer 1. Stufe im Verantwortungsbereich der Stadt sind die städtebaulichen und typologischen Rahmenbedingungen unter intensiver Bürgerbeteiligung abzuklären. In einer 2. Wettbewerbsstufe ist über die architektonisch-ästhetische Umsetzung der Vorgaben und Erkenntnisse der ersten Wettbewerbsstufe zu befinden. Das Ergebnis dieser beiden Verfahren gilt verbindlich als Grundlage für alle weiteren Behördenverfahren.

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Otto Wagner-Spital Steinhof - Mediation

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Otto Wagner-Spital Steinhof - Mediation

Die Initiative Denkmalschutz trat heute gemeinsam mit der Bürgerinitiative Steinhof in die Vorphase der Mediation ein

1140_Steinhof_Pathologie Zur Vorgeschichte: Nach heftigen Bürgerprotesten stoppte im Herbst vergangenen Jahres die Stadt Wien die heftig umstrittene Verbauung im denkmalgeschützten Jugendstiljuwel Otto Wagner-Spital und beschloss den Dialog mit den Bürgern zu suchen (vgl. Zeitschrift Denkma[i]l Nr. 9).

Am 22. Februar trat nun die Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit der Bürgerplattform Steinhof in die Vorphase der Mediation ein (Teilnehmende: 11 Personen der Initiative Steinhof und 2 Personen der Initiative Denkmalschutz). In dieser ersten Phase erfolgt eine für alle Konfliktparteien passende Darstellung der Ausgangslage, sowie die Erarbeitung und konkrete Ausformulierung der Zielsetzung für die Mediation am Otto-Wagner-Spital Areal.

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Stellungnahme zum Planentwurf Stadlauer Malzfabrik

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Stellungnahme zum Planentwurf 7956 im 22. Bezirk, Stadlauer Malzfabrik

Für das Gebiet zwischen Erzherzog-Karl-Straße, Linienzug 1-5 (ÖBB Ostbahn), Linienzug 5-6 (Kaisermühlenstraße, Neuhaufenstraße), Neuhaufenstraße, Donaustadtstraße, Lange Allee, Rabenlechnerweg, Schreinerweg und Polgarstraße im 22. Bezirk, Katastralgemeinde Stadlau und Hirschstetten

gibt der Verein Initiative Denkmalschutz folgende Stellungnahme ab:

Beschreibung und Bedeutung der historischen Gebäude im Plangebiet

1220_Deinleingasse 3 "Im Plangebiet befindet sich noch historische Bausubstanz des traditionsreichen Betriebes Kathreiner Malzkaffee, der heutigen Stadlauer Malzfabrik." (Zitat Erläuterungsbericht S. 2). Die Stadlauer Malzfabrik AG (STAMAG) in der Smolagasse 1 ist "ein in der Grundstruktur immer noch einheitliches Industrieensemble aus der Zeit um 1900" und bezieht daraus seine Bedeutung (Zitat Achleitner). Die Stadlauer Malzfabrik wurde als Erste Wiener Exportmalzfabrik J. Hauser & M. Sobotka 1884 gegründet und 1884-1886 von Josef Pflugmacher erbaut (Entwurf und Ausführung) und wurde 1889 nach Brand wiederhergestellt und in der Folge mehrfach umgebaut und erweitert. "Die Bauweise ist eine schlichte Mauerstruktur mit Pfeilervorlagen, wobei die Felder geputzt und die 'Lisenen' und Segmentbögen der Fenster in Sichtziegel ausfgeführt wurden. Das ergibt eine kräftige, ruhige Ordnung der Objekte." (Achleitner). Im Zentrum der weitläufigen Anlage liegt die Mälzerei, nördl. davon Wohn- und Verwaltungsbauten, südl. Lager, Backwarenfabrik und Werkstätten (die tonnengewölbten Werkstätten mit ihren zarten, eisernen Dachkonstruktionen, erbaut 1906 (vgl. Foto Achleitner, S.357), wurden erst vor wenigen Tagen, am 18. Jänner, durch einen Brand stark beschädigt). Das Verwaltungsgebäude, erbaut 1894, mit klassizierender Gliederung und Expedit (erbaut um 1890, Halle mit breitem Treppengiebel) gruppieren sich um einen repräsentativen Platz.

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Wiener Gürtel in Döbling vor Zerstörung

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Initiative Denkmalschutz: Wiener Gürtel - Gründerzeitensemble mit "überdurchschnittlicher Bedeutung" in Döbling vor Zerstörung

1190_Doeblinger_Guertel_1 Wien (OTS) - Das Gründerzeithaus am Döblinger Gürtel 1 steht als "Tor zu Döbling" am Eingang in die Döblinger Haupstraße an einem städtebaulich wichtigem Punkt. Nun soll es einem Hotel-Neubau weichen. Die Initiative Denkmalschutz fordert den Erhalt des Hauses. Der Verlust in diesem sensiblen Bereich wäre für den Wiener Gürtel überaus groß. Ähnlich sieht es der bekannte Wiener Architekturhistoriker em. Univ. Prof. Dr. Walter Krause, Spezialist für Historismus und Gründerzeit. Das Haus mit seiner Umgebung und der Otto Wagner-Stadtbahn "bildet ein historisches Ensemble, dem in der Gesamtheit zweifellos überdurchschnittliche Bedeutung zuzumessen ist." Der Abriss würde somit "das Gesamtensemble sehr beeinträchtigen." Auch Dr. Madeleine Petrovic, Autorin des Buches "Der Wiener Gürtel. Wiederentdeckung einer Prachtstraße" weist auf die besondere Bedeutung des Gürtels für Wien hin, der als "Boulevard der Arbeiterklasse" sowie als Prachtstraße und proletarisches Pendant zur bürgerlichen Ringstraße geplant war." Zum geplanten Abbruch meint sie: "Die Bemühungen um Ensembleschutz und Denkmalschutz sind keine Absage an moderne Architektur. Es geht darum das richtige Projekt am richtigen Ort zu entwickeln. Ein Ensemble wie dieses zu zerstören und zu glauben, das hätte mit Modernität zu tun, wäre dumm und unklug."

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Josefstadt

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7877 im 8. Bezirk, Katastralgemeinde Josefstadt

Für das Gebiet zwischen Pfeilgasse, Tigerpark, Lerchengasse, Pfeilgasse, Strozzigasse, Lerchenfelder Straße und Lerchenfelder Gürtel

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1080_Pfeilgasse 35 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Mariahilf

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7953 im 6. Bezirk

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1060_Schmalzhofgasse 14Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Leopoldau

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Stellungnahme zum Planentwurf 7414E, 1210 Wien (Kat.G. Leopoldau)

für das Gebiet Leopoldauer Platz 93 u. 94

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1210_Leopoldauer Platz 93Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Stellungnahme zum Brand Am Hof, 21.11.2011

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Initiative Denkmalschutz zu Brand der ehem. Bankzentrale Am Hof in Wien: Freude über Restaurierungsankündigung von Investor René Benko

"Restaurierung der Räumlichkeiten, so wie sie waren"

1010_Am_Hof_2Wien (OTS) - Der Brand in der ehem. Bank Austria Zentrale (Am Hof 2) in der Wiener Innenstadt letzten Freitag (18. November 2011) hat gerade die wertvolle Beletage mit den Prunkräumen am stärksten beschädigt. Diese beinhalten insbesondere den prachtvollen Festsaal, die Zimmer des Generaldirektors im "Kirchenstöckl" sowie den Goldenen Saal. Die Initiative Denkmalschutz hat im ersten Augenblick befürchtet, dass diese Räumlichkeiten nun für immer Geschichte sind und nicht wiederhergestellt werden, sondern dies zur Gelegenheit genommen wird den Brand zu einer optimalen fiskalischen Verwertung und Quadratmetermaximierung des historisch bedeutenden und unter Denkmalschutz stehenden Monumentalbaues zu nutzen.

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Meiergut in Schlüßlberg (Pol.Bez. Grieskirchen) droht Abriss

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Initiative Denkmalschutz fordert Erhalt des Meiergut in Schlüßlberg

Dem gut erhaltenen Erdpresser-Hof „Moar in da Au“ droht der Abriss

Meiergut_IllingauOberösterreich, Pol. Bez. Grieskirchen - Das urkundlich 1569 erstmals erwähnte Meiergut (Meierhof in der Illingau), auch genannt Erdpresser-Hof „Moar in der Au“, gehörte ursprünglich zum Schloss Schlüßlberg und ist als Bauernhof ein typischer Einspringer, wie es nur mehr wenige in Oberösterreich gibt. Die Gemeinde will jedoch den Abriss und spricht von „Baufälligkeit“. Die Anlage Meierhof, Nebengebäude samt Wagenhütte befindet sich aber in einem sehr guten und erhaltenswürdigen Bauzustand. Die Gemeinde hat sogar schon eine Baubewilligung für einen Wohnungsneubau erteilt. In der Gemeindezeitung (Nr. 10, Nov. 2011, Seite 2) spricht der Bürgermeister fälschlicherweise vom weitgehenden Erhalt des Hofes. Tatsächlich soll die historische Anlage fast gänzlich dem Erdboden gleich gemacht werden.

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Kaiserin-Elisabeth-Spital: Wird der Denkmalschutz mit Füßen getreten?

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Initiative Denkmalschutz zu Neubau Kaiserin-Elisabeth-Spital: Tritt die Stadt Wien den Denkmalschutz mit Füßen?

1150_Huglgasse_3Anlässlich der heutigen Bürgerversammlung zum Thema "Zukunft des Standorts Kaiserin Elisabeth Spital" hat die Initiative Denkmalschutz die Schutzwürdigkeit des für den Neubau des Pflegewohnhauses bestimmten hinteren Bereich des Spitalsareals im 15. Wiener Bezirk recherchiert. Und siehe da: Das Objekt Huglgasse 3 (Verwaltungs-/Bürogebäude, Grundstücksnummer: .749) steht laut Liste des Bundesdenkmalamtes vom 30. Mai 2011 unter Denkmalschutz (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz; Quelle: http://www.bda.at/documents/432613329.pdf). Interessant daher zu erfahren, dass die Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bereits am 10. November das Siegermodell des Neubauwettbewerbs (Architekt: Helmut Wimmer) präsentieren konnte. Auf diesem Modell ist das gesamte Areal zwischen Kardinal-Rauscher-Platz, Huglgasse, Goldschlagstraße und Holochergasse mit einem Neubau verplant. Was kann dann vom denkmalgeschützten Objekt Huglgasse 3 (Architekt Eugen Sehnal) noch übrig bleiben?

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Donaustadt

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7981 im 22. Bezirk, Katastralgemeinde Aspern (Wien-Donaustadt)

für das Gebiet zwischen Pilotengasse, Jasmingasse, Haberlandtgasse, Linienzug 1-2, Linienzug 2-3 (Wimpffengasse), Ehrensteingasse, Siegesplatz, Asperner Heldenplatz, Aspernstraße und Hausfeldstraße.

Einleitung

1220_Vergaragasse_1-15Die Magistratsabteilung 19 hat bereits 1996 ein Schutzzonenmodell ausgearbeitet, in dem zukünftige Schutzzonenwidmungen im gesamten Stadtgebiet von Wien in Überlegungen standen. Dabei wurde auch der alte Ortskern von Aspern als "Gebiet mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzzonenwürdig" bezeichnet (vgl. Beilage). Leider ist bis heute keine Schutzzone im alten Asperner Ortskern verhängt worden. Ein Versäumnis, das einige Abbrüche von ortsbildprägenden Häusern in den letzten Jahren zur Folge hatte (u.a. den "Oberleuthner-Hof", vgl. Stellungnahme). Es wird daher dringend angeregt, dass die MA 21 (in Abstimmung mit der MA 19) für das im gegenständlichen Plangebiet nicht beinhaltete Ortskerngebiet Schutzzonenwidmungen vorbereitet werden bzw. Bemühungen seitens der Bezirksvorstehung bzw. - vertretung des 22. Bezirks in diese Richtung Platz greifen, um - vor allem in der Wimpffengasse, Groß-Enzersdorfer Straße und Siegesplatz - die Reste an bedeutenden Häuser des alten Ortskernes in eine Schutzzone aufzunehmen und somit deren Erhalt zu sichern.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Favoriten

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7768 im 10. Bezirk, Katastralgemeinde Favoriten

für das Gebiet zwischen Wiedner Gürtel (Bezirksgrenze), Karl-Popper-Straße, Canettistraße, Arsenalstraße (Bezirksgrenze), Alfred-Adler-Straße, Linienzug 1-2, Alfred-Adler-Straße, Karl-Popper-Straße, Gerhard-Bronner-Straße, Linienzug 3-5 und Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1100_Hauptbahnhof-ProjektIn der 35. Sitzung des Welterbekomitees in Paris (19.-29. Juni 2011) wurde in der Entscheidung (35 COM 7B.84) der Vertragsstaat Österreich ersucht, eine Monitoring Mission zu unternehmen, um die Gestalteigenschaften des Hauptbahnhofprojekts auf die Welterbeverträglichkeit zu beurteilen, insbesondere im Hinblick auf

  1. die vorgeschlagenen Änderungen in der Gestaltung des Hauptbahnhof Wien
  2. die möglichen Auswirkungen der neuen Entwicklungen auf diese Eigenschaften.
  3. die Integrität der Blickbeziehungen innerhalb der wichtigen Standorte auf diese Gestalteigenschaften.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan St. Veit/Hietzing, 22.9.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7985, Kat.G. Unter- und Ober St. Veit (Wien-Hietzing)

für das Gebiet zwischen Franz-Boos-Gasse, Linienzug 1-2, Bezirksgrenze, Linienzug 3-4, Hügelgasse, Auhofstraße, St.-Veit-Gasse, Wittegasse, Linienzug 5-7, Hummelgasse, Hietzinger Hauptstraße, Linienzug 8-11, Hietzinger Hauptstraße, Preindlgasse und Amalienstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Hietzinger-Hauptstrasse-98 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Es wird vorgeschlagen die Schutzzone im Bereich St.-Veit-Gasse zu erweitern und die Häuser St.-Veit-Gasse 53 und 55 in die Schutzzone aufzunehmen (Nr. 53 aus der Spätgründerzeit, Nr. 55 biedermeierlicher Bestand?). Das 1stöckige Haus St-Veit-Gasse 53 (W II g) ist viel zu hoch gewidmet und soll bestandsgenau gewidmet werden. Für das biedermeierliche, ebenerdige Haus St.-Veit-Gasse 47 ist wieder die Schutzzonenwidmung vorgeschlagen.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Kagran

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7996, Kat.G. Kagran

für das Gebiet zwischen Schrickgasse, Meißnergasse, Meißauergasse, Wagramer Straße, Czernetzplatz und Linienzug 1-10

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1220_Anton-Sattler-Gasse-99-105 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft? 6.9.2011

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Konzerthalle der Wiener Sängerknaben am Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft?

Schwerwiegende Rechtsmängel des Denkmalamtsbescheides sollen transparent gemacht und mögliche brisante politische Interventionen aufgedeckt werden

1010_Singerstrasse_17_Volksanwaltschaft-Augarten-Kundgebung_20110906_DSCN6172_aWien (OTS) - Bei der heutigen Kundgebung vor der Volksanwaltschaft übergaben vier Bürgerinitiativen die Forderung nach einer kollegialen Missstandsfeststellung zur rechtswidrig zustande gekommenen Bewilligung des Bundesdenkmalamtes, in einer denkmalgeschützten historischen Gartenanlage bauen zu dürfen. Volksanwältin Stoisits hat bereits im Frühjahr 2010 Missstände festgestellt, wo bleibt die umfassende kollegiale Missstandsfeststellung? Diese müsste die Vorgänge im Denkmalamt offen legen und könnte so mögliche brisante politische Interventionen aufdecken, die zu diesem rechtswidrig zustande gekommenen Bescheid geführt haben. In einem anderen Fall (Seebahnhof Gmunden, 2008) konnten in der dem Nationalrat vorzulegenden kollegialen Missstandsfeststellung solche Interventionen in allen Details aufgezeigt werden.

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„Kein Film für Untertanen!“ 5.9.2011

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„Kein Film für Untertanen!“

Österreichischer Dokumentarfilm wird über "Crowdfunding" finanziert

Schon die Entstehung des Dokumentarfilms Auf den Barockaden ist eine österreichische Premiere. Die Produzenten des Filmprojektes wenden sich direkt an das Publikum: Durch eine persönliche, finanzielle Beteiligung - sogenanntes „Crowdfunding“ - kann es selbst dafür sorgen, dass der Film entsteht.
1020_Obere_Augartenstrasse_1d__Augartenspitz_MenschenketteDie Idee dahinter ist einfach: Das Publikum ermöglicht vor der Herstellung des Filmes durch finanzielle Beteiligung die Entstehung des Projektes. Viele erwarten, dass „Crowdfunding“ zur Demokratisierung jener Entscheidungsprozesse führt, die bestimmen, welche Projekte realisiert werden. Durch „Schwarmfinanzierung“ bekommen auch als politisch sensibel oder wirtschaftlich riskant eingestufte Filmprojekte ihre berechtigte und notwendige Chance.

1020_Obere_Augartenstrasse_1e__Augartenspitz_BaumfaellungenDer Dokumentarfilm Auf den Barockaden beschäftigt sich mit ähnlichen Themen: Wie demokratisch sind Entscheidungsprozesse im politischen Leben? Eine ungewöhnliche Wiener Bürgerbewegung kämpft jahrelang mit kreativen Mitteln für den öffentlichen, denkmalgeschützten Augarten um ihn vor der Verbauung durch eine Konzerthalle zu bewahren und deckt mit Humor skandalöse Vorgänge auf.

Prominente Kulturschaffende wie Peter Huemer, Doron Rabinovici, Anne Bennent, Robert Menasse und Otto Lechner unterstützen das Projekt. Letzterer schreibt: „Das ist kein Film für Untertanen. Andererseits: Für Untertanen gibt es Filme genug!“

Nähere Infos: www.auf-den-barockaden.at

Rückfragehinweis:
Tel. 0699 / 1064 5276
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