www.initiative-denkmalschutz.at

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Neueste Meldungen

Bezirksvertretung Favoriten zeigt skandalöses Desinteresse an Bürgermeinung!

E-Mail Drucken PDF

BI Hauptbahnhof Wien und Initiative Denkmalschutz: Bezirksvertretung Favoriten zeigt skandalöses Desinteresse an Bürgermeinung!

Planentwurf Hauptbahnhof soll in der Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch (7.9.) durchgepeitscht werden!

1100_Hauptbahnhof-ProjektWien (OTS) - Fast überfallsartig beabsichtigt am kommenden Mittwoch die Bezirksvertretung Favoriten die Stellungnahme zum Planentwurf Hauptbahnhof (Teilgebiet; Nr. 7768) abzugeben. Bereits am Tag des Beginns der öffentlichen Auflagefrist für alle Bürger (25. August), hat der Bauausschuss die Bezirksstellungnahme vorbereitet. Nun will der Bezirk schon am kommenden Mittwoch (7.9.) - ohne ersichtlichen Zeitdruck - die Stellungnahme abgeben, die dann dem Gemeinderat als wesentliche Grundlage für seinen Beschluss dienen soll.
Weiterlesen...
 

Loretto-Schlössl

E-Mail Drucken PDF

1210_Lorettoplatz_5_Schloessl-Vorderansicht-2008Loretto-Schlössl (Maria Theresien-Schlössl) in Jedlesee

Lage: 1210 Wien, Lorettoplatz 5

Status (08/2011): Denkmalschutz und Schutzzone

Beschreibung:
Kleines, ebenerdiges, Barockschlössl (ehemaliges Herrschaftshaus) mit Vorgarten und zwei Hektar großem Garten an der Rückfront. Ursprünglich symmetrisch angeleger Bau (Westseite verkürzt) mit Pilastergliederung, Fenster mit Bogenverdachungen. Östl. Einfahrt mit Büsten- und Zapfenaufsätzen.
Eingemauertes Wappenschild mit Doppeladler und Bez. 1762.
Entwurf und Ausführung: Anton Birò (k.k. Hofschlosser), 1900

(Bau-)Geschichte:
Erbaut Ende 17. Jh. (möglicherweise unter Einbeziehung älterer Teile) von Renata Gräfin Bouquoy für Ihren Gatten Albert Graf Bouquoy. Von 1778 bis 1789 im Besitz des Leibarztes Maria Theresias, Anton von Störck. Seit 1841 ist das Chorherrenstift Klosterneuburg Eigentümer der Liegenschaft, seitdem wird es auch als Klosterneuburger Hof bezeichnet.

Gefährdung: Hoch

Bis 201210_Lorettoplatz_5_Schloessl-Hinteransicht-Bauland03 wurde die gesamte Liegenschaft von einem Tennisclub als Pächter genützt. Seither liegt das Grundstück brach, und das Schlössl ist dem Verfall preisgegeben. Der Garten wurde im Juni 2010 von Erholungsgebiet Sport (Esp) in Bauland umgewidmet. Mit der Verbauung des Gartens ist im Herbst 2011 zu rechnen.

Quelle:
Dehio-Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs (Topographisches Denkmälerinventar; Hrsg. Bundesdenkmalamt), Wien X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, Wien, 1996, S. 640

Fotos: 2008

Links:

Eingestellt am:
19.08.2011

Zuletzt aktualisiert am:
19.08.2011

 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Penzing

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7920 im 14. Bezirk Penzing, Kat. G. Auhof und Weidlingau

für das Gebiet zwischen Wientalstraße, Linienzug 1-4, Wolfgang-Pauli-Gasse, Zimbagasse, Johann-Schorsch-Gasse, Bezirksgrenze zum 13. Bezirk und Hofjägerstraße (Linienzug 5-8), Hofjägerstraße, Mühlbergstraße, Linienzug 9-10, Hauptstraße und Josef-Palme-Platz

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1140_Hofjägerstraße 1Das Haus in der Hofjägerstraße 1 ist ein sehr gut erhaltenes Villengebäude mit Fachwerk vermutlich aus der 2. Hälfte des 19. Jh. Unbestätigten Informationen zufolge soll dieses Haus auch im Zusammenhang mit dem ehem. Gartenpalais Huldenberg (auch Huldenberg- oder Lederer-Schlössel genannt) gestanden haben. Das Gartenpalais stand in der Mühlbergstraße 7-9 und wurde 1715 erbaut, im 19. Jh. umgestaltet und schließlich 1971/72 im Zuge des Neubaus der "Stadt des Kindes" abgebrochen. Das Objekt in der Hofjägerstraße 1 mit seinem reich geschnitzten Fachwerkdekor ist unzweifelhaft erhaltenswert und bildet in seiner Art einen seltenen Vertreter in Wien. Es wird daher vorgeschlagen das Objekt bestandsgenau zu widmen, sowohl was die Baufluchtlinien, als auch die Höhenwidmung betrifft, um Spekulation und einen möglichen Abriss vorzubeugen. Der derzeitige Bebauungsplan für diesen Bereich (teils "G", teils "W I 7.5m o") nimmt überhaupt keine Rücksicht auf dieses wertvolle Gebäude.

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Lainzerstraße, 9.6.2011

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7859, Kat.G. Lainz (Wien-Hietzing)

für das Gebiet zwischen Titlgasse, Lainzer Straße, Linienzug 1-5, Verbindungsbahn, Versorgungsheimstraße, Waldvogelstraße Jagdschloßgasse und Linienzug 6-15

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Steinlechnergasse_2-4Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt insbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Im Planentwurf sind insbesondere folgende Objekte in der Höhenerstreckung nicht bestandsgenau gewidmet: Lainzer Straße 130, 132a, 158, 160, 162 (Gartenpalais de Pauli), 162a, 166 und 168 sowie Veitingergasse 2 und 8. Daher wird vorgeschlagen hier - wie auch in anderen hier nicht explizit ausgeführten Bereichen - eine bestandskonforme Widmung vorzusehen. Insbesondere für das dörfliche Giebelhaus in der Lainzer Straße 132 wird auch vorgeschlagen die Baufluchtlinien an den Bestand anzupassen.
Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Leopoldstadt, 9.6.2011

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7673E, Leopoldstadt

für das Gebiet zwischen Handelskai, Weschelstraße, Engerthstraße und Holubstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Engerthstraße 151Die ehem. Maschinenfabrik "Donauwerke" Ernst Krause & Co. in der Engerthstraße 151 (Ecke Weschelstraße 3) wurde 1904/05 vom Architekt Heinrich Adam erbaut (Ausführung: Georg Parthilla). Die Straßenfront wird bestimmt durch eine dreischiffige, basilikale Halle mit einer zarten Eisenkonstruktion, seitlich befinden sich Galerien mit hochliegenden Fensterbändern. Derzeit ist die Fabrik Bauklasse IV gewidmet, also viel höher als der Bestand.

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Speising, 26.5.2011

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7734E im 13. Bezirk, Katastralgemeinde Speising

für das Gebiet zwischen Speisinger Straße, Linienzug 1-2, Hofwiesengasse und Feldkellergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Speisinger Straße 7-23Das Plangebiet zählt zum alten Ortskern von Speising und weist in der Speisinger Straße noch zahlreiche, für den Ortskern strukturtypische eingeschoßige Straßentrakte auf. Da es sich auch um den historisch gewachsenen Ortskern von Speising handelt, wird in diesem Bereich - auch im Hinblick auf eine anzustrebende, künftige Schutzzonenwidmung auf der gegenüberliegenden Seite der Speisinger Straße - für die Häuser Speisinger Straße Nr. 7 bis 31 sowie für den "Speisinger Hof" in der Hofwiesengasse 38 bis 44 (Wohnhausanlage, erbaut 1913, bestehend aus zwei großen, 3geschoßigen Baukörpern mit secessionistisch-geometrisierendem Dekor) eine Schutzzone vorgeschlagen. Weiters wird vorgeschlagen für die beabsichtigte Schutzzone die entsprechenden Architekturteile in einen Katalog nach § 7 (4) Wiener Bauordnung aufzunehmen, sodass auch diese einen rechtsverbindlichen Bestandteil des Bebauungsplanes bilden.

Weiterlesen...
 

Denkmalschutz-Skandal in Pressbaum! - Jugendstilvilla Seewald ein Opfer der Politik?

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz: Denkmalschutz-Skandal in Pressbaum! Jugendstilvilla Seewald ein Opfer der Politik?

3021_Krumpoeckgasse_3_Villa-Seewald_2008_Initiative-DenkmalschutzSt. Pölten (OTS) - 2007 wurde die 1898 erbaute Villa Seewald in Pressbaum (Krumpöckgasse 3) als ein "sehr seltener Vertreter der für die Cottagebewegung charakteristischen Landhausarchitektur" (Zitat Bundesdenkmalamt) unter Denkmalschutz gestellt. Mit dem "Karfreitagsbescheid" des Bundesministeriums für Kunst und Kultur vom 22. April wurde jetzt der Denkmalschutz überraschend aufgehoben.

Bescheid überprüfen: Appell an Bürgermeister und Landeshauptmann

Noch 2010 hat sich der Denkmalbeirat, ein Gremium facheinschlägiger Wissenschafter zur Beratung des Bundesdenkmalamtes - auch unter Berücksichtigung der Gebäudeschäden - klar für die Beibehaltung des Denkmalschutzes ausgesprochen.

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Landstraße

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7980 im 3. Bezirk, Katastralgemeinde Landstraße

für das Gebiet zwischen Barichgasse, Boerhaavegasse, Juchgasse und Arenberggasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1030_Juchgasse_22Beim Objekt Juchgasse 22 handelt es sich um das ehem. Israelitische Taubstummeninstitut, erbaut in der ausgehenden Gründerzeit im 1. Viertel des 20. Jh. (lt. Dehio: erbaut 1857-58 von A.E.(?) Baumgartner; 1926 umgestaltet). In seiner Mächtigkeit und Gliederung (ein Mitteltrakt mit zentraler, seichter Risalitbildung sowie Attikageschoß, flankiert von zwei Quertrakten) stellt dieser Bau einen typischen Vertreter eines monumentalen Gründerzeithauses dar. In diesem Sinne wäre auch der Erhalt dieses Monumentalbaues trotz seiner vereinfachten Fassadengliederung wünschenswert. Es wird daher vorgeschlagen das Objekt Juchgasse 22 bestandgemäß zu widmen (sowohl hinsichtlich der Baufluchtlinien als auch der Höhenwidmung).

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Jagdschloßgasse, 24.3.2011

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7198E im 13. Bezirk, Kat. G Lainz

für das Gebiet zw. Gobergasse, Sauraugasse, Jagdschloßgasse und Ratmannsdorfgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Goberg8_Sauraug9_GruenderzeitvillaGrundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7950 im 9. Bezirk, Kat. G. Alsergrund

für das Gebiet zwischen Widerhofergasse, Nußdorfer Straße, Alserbachstraße, Boltzmanngasse, Linienzug a-b und Widerhoferplatz

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Alserbachstr4-4a_HoftrakteGrundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt insbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Meidling

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7943 im 12. Bezirk, Kat. G Meidling

für das Gebiet zwischen Niederhofstraße, Aßmayergasse, Wilhelmstraße, Zeleborgasse, Ignazgasse, Krichbaumgasse und Bendlgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Albrechtsbergergasse_16Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

Das gesamte Plangebiet liegt in einem von der Stadt Wien bezeichneten Bereich „Schutzwürdigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit“ (vgl. Schutzzonenplan Wien, Grundlage für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete, Stand 1996, siehe Beilage). Bedauerlicher Weise gab es in jüngster Zeit großflächige Abbrüche im Bereich zwischen Albrechtsbergergasse (Nr. 17*, 19, 21*, 23*) und Aßmayergasse (Nr. 30, 32*, 34*).
Weiterlesen...
 

ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Breitenlee

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 B - Plan Nr. 7905) im 22. Bezirk, Kat. G Breitenlee

für das Gebiet zwischen Rautenweg, Schukowitzgasse, Linienzug 1-3, Schukowitzgasse, Stadlbreiten, An der Neurisse, Breitenleer Straße und Linienzug 4-5

Wien, den 16. März 2011

An die Bezirksvorstehung von Donaustadt
An die Mitglieder des Bauausschusse der Bezirksvertretung Donaustadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1220_Hausfeldstr-noerdl-Nr.-226_Wirtschaftsgebaeude

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten kein Anreiz für Abbruch und Neubau gegeben.

Weiterlesen...
 

Augarten: Runder Tisch ohne vertrauensbildende Maßnahmen zwecklos

E-Mail Drucken PDF

Augarten-Initiativen fordern Baustopp während Gesprächen

Wi1020_Augartenspitz_110307-augarten_heckmannm_quer1en (OTS) - Erst heute Abend soll unter Beteiligung der Bürgerinitiativen ein Runder Tisch auf Einladung von Frau Mag. Vassilakou zum Thema Augarten stattfinden. Die Bürgerinitiativen haben ihre Bereitschaft zum Runden Tisch bekundet, jedoch Ergebnisoffenheit und Baustopp für die Konzerthalle der Wiener Sängerknaben gefordert. Zwar soll es Ergebnisoffenheit geben, doch ist dazu eine ...

Begleitende vertrauensbildende Maßnahme notwendig

Ein echter, ergebnisoffener Dialog setzt voraus, dass durch weitere Baumaßnahmen keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Stimmt der Bauwerber dem nicht zu, gibt er von vorneherein zu erkennen, dass er nicht bereit ist, auch nur einen Zentimeter von dem auf mehr als fragwürdige Grundlagen gestützten Bau abzurücken.
Weiterlesen...
 

Augartenspitz: Über den (Runden) Tisch ziehen lassen?

E-Mail Drucken PDF

Später Versuch einer Bürgerbeteiligung beginnt als Farce

Wien (OTS) - Nach vielen Monaten soll es am Montag, dem 7.3., einen Runden Tisch geben. Die Bürgerinitiativen Freunde des Augartens und Josefinisches Erlustigungskomitee begrüßen das, allerdings nur bei der für echte Bürgerbeteiligung notwendigen Ergebnisoffenheit und Baustopp. Davon ist aber nun keine Rede. Dafür wurden so viele Beamte, Politiker und Baubetreiber geladen, dass man für ein paar Bürgervertreter nur ein Restplatzerl übrig hätte. Über das Bauprojekt soll nicht diskutiert werden, höchstens über die Oberflächengestaltung.
Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hietzing/Gobergasse

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7198E im 13. Bezirk

An den Bezirksvorsteher von Hietzing,
An die Mitglieder des Bauausschusses  der Bezirksvertretung Hietzing

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit letztem Donnerstag, den 10. Februar befindet sich der Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Nr. 7198E) in öffentlicher Auflage (Gebiet zwischen Gobergasse, Saurau­gasse, Jagdschloßgasse und Ratmannsdorfgasse). Unser Verein Initiative Denkmal­schutz hat nun erfahren, dass bereits morgen Montag, den 14. Februar der Bauausschuss des Bezirks beabsichtigt - nur 4 Tage nach Beginn der öffentlichen Auflage - eine abschließende Beschlussfassung für die Bezirksvertretung vorzunehmen. Für 9. März wäre vorgesehen - noch während der öffentlichen Auflagefrist für die Bürger - die Stellungnahme in der Bezirks­vertretungssitzung zu beschließen. Somit wird es für Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine unmöglich eine fundierte Stellungnahme auszuarbeiten und diese rechtzeitig den Bau­ausschuss­mitgliedern für ihren Meinungsbildungsprozess zur Kenntnis zu bringen.

Weiterlesen...
 

ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Neubau

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 A - Plan Nr. 7965) im 7. Bezirk, Kat. G Neubau

für das Gebiet zwischen Schottenfeldgasse, Seidengasse, Zieglergasse und Lindengasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1070_Lindengasse62_Initiative-Denkmalschutz_2011Grundsätzlich wird im im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung eine bestandsbezogene Widmung für die historischen Objekte sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen, inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dieses Ziel ("Gewährleistung des Bestandes von Gebieten, die wegen ihres örtlichen Stadtbildes in ihrem äußeren Erscheinungsbild erhaltenswürdig sind") wird auch im Entwurf selbst definiert und - neben der Festsetzung von Schutzzonen - durch "bestandsorientierte Ausweisungen" erreicht (vgl. Erläuterungsbericht S. 4). In diesem Sinne sind inbesondere die einstöckigen Objekte Lindengasse 62 und Seidengasse 19 viel zu hoch gewidmet (Bauklasse IV 18 Meter), sodass ein wirkungsvoller Schutz nicht gewährleistet werden kann

Weiterlesen...
 

ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Fasangartengasse

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 B - Plan Nr. 7899) im 13. Bezirk, Kat. G Lainz

für das Gebiet zwischen Lainzer Straße, Linienzug 1-6, Würzburggasse, Dovskygasse, Geneegasse, Pacassistraße, Preleuthnersteig und Fasangartengasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Fasangartengasse31-45_Initiative-Denkmalschutz_2009Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung eine bestandsbezogene Widmung für die historischen Objekte sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen, inbesondere für Gebäude in Schutzzonen.
Jedoch wird bei einigen Objekten im neuen Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes keine entsprechende Rücksicht genommen (so sind z. B. Lainzer Straße 125, 125A bzw. 127, 131, 135 bis 139 zu hoch gewidmet)

Weiterlesen...
 

Initiative Denkmalschutz fordert politische Lösung für Hietzinger Hauptstraße 100-102

E-Mail Drucken PDF

Politik ist aufgefordert mit dem Eigentümer den Erhalt zu verhandeln!

1130_Hietzinger-Hauptstrasse-100-102_Initiative-Denkmalschutz_2011Jaenner_Detail"Was am Alsergrund im 9. Bezirk möglich ist, sollte wohl auch im 13. Bezirk möglich sein: der Erhalt des seitens der MA 19 für schutzwürdig erklärten Gründerzeithauses", sagt die Initiative Denkmalschutz anlässlich der heute statt findenden Sonder-Bauausschuss-Sitzung in Hietzing.

Auch das Gründerzeithaus Boltzmanngasse 21 (Ecke Alserbachstraße 12) am Alsergrund befand sich (noch) nicht in einer Schutzzone und der Eigentümer hatte ebenso schon Pläne für einen Neubau fertig. Auf Grund der heftigen Proteste im Bezirk konnte nach erfolgreichen Verhandlungen im Jahr 2009 schließlich eine politische und für alle Beteiligten zufrieden stellende Lösung gefunden werden: Der Erhalt des schützenswerten Hauses war gesichert!

Weiterlesen...
 

"Dann müsste auch der Stephansdom abgerissen werden" 12.1.2011

E-Mail Drucken PDF

"Der Standard" interviewte Markus Landerer und Claus Süss zum Thema: "Denkmalschutz in Wien"

 

Wiener Stadtbildpflege am Abstellgleis?

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz: Wiener Stadtbildpflege am Abstellgleis?

Die vernachlässigte Schutzzonenpolitik fordert zwei weitere Opfer

1130_Hietzinger_Hauptstrasse_100-102_resized_DSCN0874Zwei Gründerzeithäuser in der Hietzinger Hauptstraße 100-102 sollen 2011 dem Abriss zum Opfer fallen. Dabei hätte die Politik über 10 Jahre Zeit gehabt diese erhaltenswerten Objekte in die Schutzzone aufzunehmen und damit vor dem Abbruch zu retten.

 

Schutzzonenerweiterung: Die skandalöse Chronologie der Untätigkeit

Bereits 1996 hat die Stadt Wien im Rahmen ihres Schutzzonenmodells Gebiete definiert, die "mit hoher Wahrscheinlichkeit" als schutzzonenwürdig eingestuft werden können, darunter auch die betroffenen Häuser. 1999 wurde das gegenständliche Gebiet von der MA 19 inventarisiert und wieder als schützenswert beurteilt ("eine nahezu geschlossene Reihe von erhaltenswerten Gebäuden"). Im Februar 2007 hat die Bezirksvertretung Hietzing den Antrag zur Schaffung einer Schutzzone einstimmig angenommen ("existiert ein nahezu geschlossenes Ensemble von Gründerzeit-Häusern"). In der Antwort vom zuständigen Stadtrat Rudi Schicker wurde man auf die nächste Gebietsüberarbeitung vertröstet. Im Juni 2008 hat die Bezirksvertretung die Stadt Wien noch einmal auf die Dringlichkeit dieser Schutzzonenwidmung hingewiesen und um ehebaldigste Umsetzung gebeten, da in nächster Zeit Eingriffe in das Ensemble zu erwarten sind. Wieder wurde nichts unternommen und im Juni dieses Jahres wurde schließlich ein Neubauprojekt bei der Baubehörde eingereicht.

Weiterlesen...
 


Seite 8 von 10

Heute ist Donnerstag, 21. September 2017
NEU: IDMS ONLINE ANMELDESYSTEM

Prominente Unterstützung



 
Werden Sie Mitglied im Verein Initiative Denkmalschutz !

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die Rettung bedrohter Denkmäler in Österreich. Die Initiative Denkmalschutz ist europaweit vernetzt und pflegt Kontakte zu anderen Denkmalschutz-Organisationen und zur UNESCO.

Denkmalschutz ist Kulturschutz.
 

Wer ist online

Wir haben 87 Gäste online