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Neueste Meldungen

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Jagdschloßgasse, 24.3.2011

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7198E im 13. Bezirk, Kat. G Lainz

für das Gebiet zw. Gobergasse, Sauraugasse, Jagdschloßgasse und Ratmannsdorfgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Goberg8_Sauraug9_GruenderzeitvillaGrundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7950 im 9. Bezirk, Kat. G. Alsergrund

für das Gebiet zwischen Widerhofergasse, Nußdorfer Straße, Alserbachstraße, Boltzmanngasse, Linienzug a-b und Widerhoferplatz

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Alserbachstr4-4a_HoftrakteGrundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt insbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Meidling

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7943 im 12. Bezirk, Kat. G Meidling

für das Gebiet zwischen Niederhofstraße, Aßmayergasse, Wilhelmstraße, Zeleborgasse, Ignazgasse, Krichbaumgasse und Bendlgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Albrechtsbergergasse_16Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau hintangehalten.

Das gesamte Plangebiet liegt in einem von der Stadt Wien bezeichneten Bereich „Schutzwürdigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit“ (vgl. Schutzzonenplan Wien, Grundlage für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete, Stand 1996, siehe Beilage). Bedauerlicher Weise gab es in jüngster Zeit großflächige Abbrüche im Bereich zwischen Albrechtsbergergasse (Nr. 17*, 19, 21*, 23*) und Aßmayergasse (Nr. 30, 32*, 34*).
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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Breitenlee

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 B - Plan Nr. 7905) im 22. Bezirk, Kat. G Breitenlee

für das Gebiet zwischen Rautenweg, Schukowitzgasse, Linienzug 1-3, Schukowitzgasse, Stadlbreiten, An der Neurisse, Breitenleer Straße und Linienzug 4-5

Wien, den 16. März 2011

An die Bezirksvorstehung von Donaustadt
An die Mitglieder des Bauausschusse der Bezirksvertretung Donaustadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1220_Hausfeldstr-noerdl-Nr.-226_Wirtschaftsgebaeude

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten kein Anreiz für Abbruch und Neubau gegeben.

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Augarten: Runder Tisch ohne vertrauensbildende Maßnahmen zwecklos

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Augarten-Initiativen fordern Baustopp während Gesprächen

Wi1020_Augartenspitz_110307-augarten_heckmannm_quer1en (OTS) - Erst heute Abend soll unter Beteiligung der Bürgerinitiativen ein Runder Tisch auf Einladung von Frau Mag. Vassilakou zum Thema Augarten stattfinden. Die Bürgerinitiativen haben ihre Bereitschaft zum Runden Tisch bekundet, jedoch Ergebnisoffenheit und Baustopp für die Konzerthalle der Wiener Sängerknaben gefordert. Zwar soll es Ergebnisoffenheit geben, doch ist dazu eine ...

Begleitende vertrauensbildende Maßnahme notwendig

Ein echter, ergebnisoffener Dialog setzt voraus, dass durch weitere Baumaßnahmen keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Stimmt der Bauwerber dem nicht zu, gibt er von vorneherein zu erkennen, dass er nicht bereit ist, auch nur einen Zentimeter von dem auf mehr als fragwürdige Grundlagen gestützten Bau abzurücken.
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Augartenspitz: Über den (Runden) Tisch ziehen lassen?

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Später Versuch einer Bürgerbeteiligung beginnt als Farce

Wien (OTS) - Nach vielen Monaten soll es am Montag, dem 7.3., einen Runden Tisch geben. Die Bürgerinitiativen Freunde des Augartens und Josefinisches Erlustigungskomitee begrüßen das, allerdings nur bei der für echte Bürgerbeteiligung notwendigen Ergebnisoffenheit und Baustopp. Davon ist aber nun keine Rede. Dafür wurden so viele Beamte, Politiker und Baubetreiber geladen, dass man für ein paar Bürgervertreter nur ein Restplatzerl übrig hätte. Über das Bauprojekt soll nicht diskutiert werden, höchstens über die Oberflächengestaltung.
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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hietzing/Gobergasse

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7198E im 13. Bezirk

An den Bezirksvorsteher von Hietzing,
An die Mitglieder des Bauausschusses  der Bezirksvertretung Hietzing

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit letztem Donnerstag, den 10. Februar befindet sich der Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Nr. 7198E) in öffentlicher Auflage (Gebiet zwischen Gobergasse, Saurau­gasse, Jagdschloßgasse und Ratmannsdorfgasse). Unser Verein Initiative Denkmal­schutz hat nun erfahren, dass bereits morgen Montag, den 14. Februar der Bauausschuss des Bezirks beabsichtigt - nur 4 Tage nach Beginn der öffentlichen Auflage - eine abschließende Beschlussfassung für die Bezirksvertretung vorzunehmen. Für 9. März wäre vorgesehen - noch während der öffentlichen Auflagefrist für die Bürger - die Stellungnahme in der Bezirks­vertretungssitzung zu beschließen. Somit wird es für Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine unmöglich eine fundierte Stellungnahme auszuarbeiten und diese rechtzeitig den Bau­ausschuss­mitgliedern für ihren Meinungsbildungsprozess zur Kenntnis zu bringen.

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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Neubau

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 A - Plan Nr. 7965) im 7. Bezirk, Kat. G Neubau

für das Gebiet zwischen Schottenfeldgasse, Seidengasse, Zieglergasse und Lindengasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1070_Lindengasse62_Initiative-Denkmalschutz_2011Grundsätzlich wird im im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung eine bestandsbezogene Widmung für die historischen Objekte sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen, inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dieses Ziel ("Gewährleistung des Bestandes von Gebieten, die wegen ihres örtlichen Stadtbildes in ihrem äußeren Erscheinungsbild erhaltenswürdig sind") wird auch im Entwurf selbst definiert und - neben der Festsetzung von Schutzzonen - durch "bestandsorientierte Ausweisungen" erreicht (vgl. Erläuterungsbericht S. 4). In diesem Sinne sind inbesondere die einstöckigen Objekte Lindengasse 62 und Seidengasse 19 viel zu hoch gewidmet (Bauklasse IV 18 Meter), sodass ein wirkungsvoller Schutz nicht gewährleistet werden kann

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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Lainz/Fasangartengasse

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 B - Plan Nr. 7899) im 13. Bezirk, Kat. G Lainz

für das Gebiet zwischen Lainzer Straße, Linienzug 1-6, Würzburggasse, Dovskygasse, Geneegasse, Pacassistraße, Preleuthnersteig und Fasangartengasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Fasangartengasse31-45_Initiative-Denkmalschutz_2009Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung eine bestandsbezogene Widmung für die historischen Objekte sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen, inbesondere für Gebäude in Schutzzonen.
Jedoch wird bei einigen Objekten im neuen Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes keine entsprechende Rücksicht genommen (so sind z. B. Lainzer Straße 125, 125A bzw. 127, 131, 135 bis 139 zu hoch gewidmet)

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Initiative Denkmalschutz fordert politische Lösung für Hietzinger Hauptstraße 100-102

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Politik ist aufgefordert mit dem Eigentümer den Erhalt zu verhandeln!

1130_Hietzinger-Hauptstrasse-100-102_Initiative-Denkmalschutz_2011Jaenner_Detail"Was am Alsergrund im 9. Bezirk möglich ist, sollte wohl auch im 13. Bezirk möglich sein: der Erhalt des seitens der MA 19 für schutzwürdig erklärten Gründerzeithauses", sagt die Initiative Denkmalschutz anlässlich der heute statt findenden Sonder-Bauausschuss-Sitzung in Hietzing.

Auch das Gründerzeithaus Boltzmanngasse 21 (Ecke Alserbachstraße 12) am Alsergrund befand sich (noch) nicht in einer Schutzzone und der Eigentümer hatte ebenso schon Pläne für einen Neubau fertig. Auf Grund der heftigen Proteste im Bezirk konnte nach erfolgreichen Verhandlungen im Jahr 2009 schließlich eine politische und für alle Beteiligten zufrieden stellende Lösung gefunden werden: Der Erhalt des schützenswerten Hauses war gesichert!

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"Dann müsste auch der Stephansdom abgerissen werden" 12.1.2011

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"Der Standard" interviewte Markus Landerer und Claus Süss zum Thema: "Denkmalschutz in Wien"

 

Wiener Stadtbildpflege am Abstellgleis?

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Initiative Denkmalschutz: Wiener Stadtbildpflege am Abstellgleis?

Die vernachlässigte Schutzzonenpolitik fordert zwei weitere Opfer

1130_Hietzinger_Hauptstrasse_100-102_resized_DSCN0874Zwei Gründerzeithäuser in der Hietzinger Hauptstraße 100-102 sollen 2011 dem Abriss zum Opfer fallen. Dabei hätte die Politik über 10 Jahre Zeit gehabt diese erhaltenswerten Objekte in die Schutzzone aufzunehmen und damit vor dem Abbruch zu retten.

 

Schutzzonenerweiterung: Die skandalöse Chronologie der Untätigkeit

Bereits 1996 hat die Stadt Wien im Rahmen ihres Schutzzonenmodells Gebiete definiert, die "mit hoher Wahrscheinlichkeit" als schutzzonenwürdig eingestuft werden können, darunter auch die betroffenen Häuser. 1999 wurde das gegenständliche Gebiet von der MA 19 inventarisiert und wieder als schützenswert beurteilt ("eine nahezu geschlossene Reihe von erhaltenswerten Gebäuden"). Im Februar 2007 hat die Bezirksvertretung Hietzing den Antrag zur Schaffung einer Schutzzone einstimmig angenommen ("existiert ein nahezu geschlossenes Ensemble von Gründerzeit-Häusern"). In der Antwort vom zuständigen Stadtrat Rudi Schicker wurde man auf die nächste Gebietsüberarbeitung vertröstet. Im Juni 2008 hat die Bezirksvertretung die Stadt Wien noch einmal auf die Dringlichkeit dieser Schutzzonenwidmung hingewiesen und um ehebaldigste Umsetzung gebeten, da in nächster Zeit Eingriffe in das Ensemble zu erwarten sind. Wieder wurde nichts unternommen und im Juni dieses Jahres wurde schließlich ein Neubauprojekt bei der Baubehörde eingereicht.

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Initiative Denkmalschutz: Kein Anbau am historisch bedeutenden Bau der ehem. Dietrichsteinschen Reithalle ("Studio Moliere")

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Der aktuelle Entwurf zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sieht die Möglichkeit eines An- und Zubaues vor, der die repräsentative Schaufassade zerstören würde.

STELLUNGNAHME DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ
zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 A - Plan Nr. 7202 E)

1030_Liechtensteinstrasse_37_DSCN0094kDie straßenseitige mehrfach veränderte Fassade ist sehr schlicht gehalten, beinahe unscheinbar. Umso mehr überrascht die sehr gut erhaltene, repräsentative Schaufassade mit großen romantisierend gotischen Spitzbogenfenstern gartenseitig. Das Objekt steht in einer Schutzzone und ist wohl auch denkmalschutzwürdig. Da es sich aber im Eigentum eines ausländischen Staates befindet (es gehört der Französischen Republik - Französisches Kulturinstitut in Wien), steht es formal nicht unter Denkmalschutz (wie z. B. auch die Französische Botschaft am Schwarzenbergplatz).
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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Schloss und Schlosspark Gainfarn in Bad Vöslau

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Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum geplanten Flächenwidmungs- und Bebauungsplan für Schloss und Schlosspark Gainfarn in Bad Vöslau

Flächenwidmungsplan: Plan Nr. 3 (KG Gainfarn) Parz. Nr. 1/1 (T), 2 (T), 323 (T),  3360 (T)
Bebauungsplan: Plan Nr. 4 (KG Gainfarn) Parz. Nr. 1/1 (T), 2 (T), 323 (T), 3360 (T)

Schloss_Gainfarn_resized_DSCN2110Der Verein Initiative Denkmalschutz hat - nach einem am 23. Oktober durch­geführten Lokalaugenschein - folgende Stellungnahme gegenüber dem Bauamt der Stadtgemeinde Bad Vöslau abgegeben:

Im Plangebiet liegt das Schloss Gainfarn samt Schlosspark. Das Schloss wurde 1816 unter Verwendung älterer Bauteile errichtet, 1929 ergänzt und nach 1955 als Schule adaptiert. Der ursprünglich barocke Garten wurde nach 1800 um etwa das drei- bis vierfache erweitert und durchgehend im „englischen Stil“ als Land­schafts­garten mit verästeltem Wegenetz und wei­ten Wiesenflächen mit Ge­hölzen ausge­staltet.

Der Landschaftsgarten hat sich beinahe in seiner gesamten Größe erhalten und ist bis heute im Gelände – trotz Verwahrlosung und Adaptierungen in den Nachkriegs­jahrzehnten (wie bei zahllosen historischen Gärten in Österreich geschehen) – deutlich in der Vegetation spürbar und im Gelände ablesbar. Somit ist die untrenn­bare Einheit Schloss und Schlosspark als Kulturdenkmal Schlossanlage (-ensemble) bis heute im Wesentlichen erhalten geblieben und als Einheit im Sinne der Denkmal- und Ortsbildpflege schützenswert. Gerade in der Gartendenkmalpflege ist es üblich, deutlich sensiblere Maßstäbe als in der Bau­denk­malpflege anzulegen, da die Natur einem ständigen Wandel unterliegt.

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Wiener Landtagswahlen 2010 - Antworten der Parteien auf unsere Fragen, 4.10.2010

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Fragen zum Thema Denkmalschutz und Stadtbildschutz im Zuge der Landtags- und Gemeinderatswahlen am 10. Oktober 2010

Der folgende Fragenkatalog wurde am 11. August 2010 von der Initiative Denkmalschutz an die bei der Wiener Landtagswahl voraussichtlich kandidierenden politischen Parteien geschickt. Antworten: siehe unten (update 08.10.2010: auch die SPÖ hat noch geantwortet)

1/ Schutzzonen

Leider bieten Schutzzonen oftmals keinen ausreichenden Schutz, um schützenswerte Gebäude vor negativen Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes bzw. vor einem Abriss zu bewahren. Insbesondere voluminöse Dachgeschoßausbauten, aufgesetzte Staffelgeschoße und die Veränderung von historischen Dachaufbauten (Giebeln, Kuppeln, etc.) sowie der Fenstertausch von Kasten- in Isolierfenster haben sich in den letzen Jahren sehr negativ auf das historische Stadtbild innerhalb dieser Zonen ausgewirkt. Auch finden vermehrt Abbrüche in Schutzzonen statt, die mit der Begründung der „technischen“ bzw. „wirtschaftlichen Abbruchreife“ seitens der Baupolizei (MA 37) bewilligt werden, obwohl die Behörde den Nachweis des Vorliegens der technischen / wirtschaftlichen Abbruchreife teils völlig unzureichend prüft (z.B. Sigmundsgasse 5). Und auch die Konsequenzen bei illegalen Abbrüchen scheinen eher für den Abbruch förderlich als abschreckend zu sein.

Fragen:
- Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um Gebäude, die sich in Schutzzonen befinden, besser zu schützen?
- Sind Sie für eine Ausweitung der Schutzzonen, wie sie die Stadt Wien 1996 angedacht, aber bis heute nur in geringem Ausmaß umgesetzt hat?
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Monikapforte in Salzburg: Bewährte Zukunftslösung

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Memorandum der unabhängigen österreichischen Denkmalschutz-NGOs Initiative Denkmalschutz, Österreichische Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege und ICOMOS AUSTRIA - Österreichisches  Nationalkomitee

Die beiden österreichischen Denkmalschutz-NGOs sowie ICOMOS Austria unterstützen den Stadtteilverein Mülln bei seiner Forderung: Der Zustand der barocken Wehranlage vor dem Brückenprovisorium, das eigentlich nur dem Bau des 2004 (!) eröffneten Museums der Moderne dienen sollte, ist wiederherzustellen.

Das Nadelöhr Monikapforte erschloß bis zur Errichtung des Provisoriums 2002 das Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet Mönchsberg optimal. Seitdem stieg der Individualverkehr dramatisch und wird durch die Altstadt-Poller erst ab 10:00 beschränkt. Der geplante Brückenbau würde zudem weiteren Begehrlichkeiten in diese Richtung bis hin zu Wünschen nach neuen Zu- und Umbauten auslösen.

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Pressekonferenz der Aktion 21 zu Stadtplanung und Flächenwidmungen, 14.9.2010

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Am 14. September 2010 fand eine Pressekonferenz der Aktion 21 (www.aktion21.at) mit dem Titel "Bürger wollen mitreden! - Stadtplanung und Flächenwidmungen" statt, auch unser Verein Initiative Denkmalschutz war aktiv beteiligt.

Bei der von der Journalistin Annette Scheiner moderierten Veranstaltung berichteten Vertreter verschiedener Bürgerinitiativen sowie der Stadtplaner Reinhard Seiß über spektakuläre Fehlplanungen.

Die Aktion 21 fordert schon lange im Namen von über 40 Bürgerinitiativen (und die Zahl steigt weiter) von der Wiener Stadtregierung mehr Mitspracherecht bei der Planung von Projekten.

Die Reaktion von Planungsstadtrat Schicker war leider alles andere als konstruktiv (www.aktion21.at/themen).

Die ORF-Sendung Kulturmontag ging einen Tag vor der Pressekonferenz auf das Thema ein (tv.ORF.at).



Wien (OTS) - Beim heutigen Pressefrühstück von Aktion 21 - proBürgerbeteiligung zum Thema Widmungen wurde an den aktuellen Projekten Monte Laa und Kometgründe in Meidling, aber auch an früheren Verfahren (Wien Mitte) aufgezeigt, wie die Stadtverwaltung nicht nur ihr eigenes Hochhaus-Konzept willkürlich und zum Schaden der Bewohner ad absurdum führt, sondern auch Empfehlungen der Umweltanwaltschaft, ja selbst der UNESCO, ignoriert und eigenmächtig gegen Landesgesetze verstößt.
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Augarten-Bescheid: schwere Rechtsmängel nun amtlich

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Konzerthalle der Wiener Sängerknaben materielle Rechtsgrundlage entzogen


1020_Wien_Obere_Augartenstrasse_1e_Augartenspitz_02_klein(OTS) - Nun ist es auch amtlich: die Volksanwaltschaft hat bestätigt, dass der Augarten-Bescheid des Denkmalamtes die von den Freunden des Augartens gerügten und auch vom Verfassungsexperten Prof. Heinz Mayer festgestellten schwerwiegenden Mängel aufweist und so nicht hätte erlassen werden dürfen.
Der darauf beruhenden Baugenehmigung ist damit die materielle Rechtsgrundlage entzogen.

Da ein Einspruch aber nur seitens der am Bau Interessierten möglich war, ist der Bescheid rechtskräftig und kann vom Bundesdenkmalamt nicht mehr 1020_Wien_Obere_Augartenstrasse_1e_Augartenspitz_04_kleinaufgehoben werden. Allerdings könnte der Landeshauptmann Dr. Michael Häupl als "übergangene Partei" Einspruch erheben und den Rechtsbruch sanieren - wenn er wollte und sich für das Recht statt für seine persönliche Vorliebe entschiede.

Ein Fall für den Staatsanwalt

Dies wäre vor allem deshalb angebracht, weil die Volksanwaltschaft festgestellt hat, es seien "Mängel bei der Bestellung und Zweifel an der Objektivität des für die Entscheidungsfindung wesentlichen Gutachters (..) hervorgetreten", ein Umstand, der nun die Staatsanwaltschaft beschäftigt. Unnötig zu sagen, dass es einem Landeshauptmann anstünde, alle Mittel auszuschöpfen, um solche zweifelhaften "Entscheidungsfindungen" zu bekämpfen.
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Döllacher Kohlbarren gerettet!

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Letzte Zinkhütte Europas vor Abbruch gerettet!

9843_Grosskirchheim_Döllacher ZinkhütteNach heutigem Wissensstand ist der Döllacher Kohlbarren in der Gemeinde Großkirchheim in Kärnten die „letzte Zinkhütte Europas dieser Art und wahrscheinlich der ganzen Welt“ (in der heutigen Form besteht diese Anlage zur Zinkverhüttung seit 1796).

Ihr Verlust wäre fatal gewesen!

Der Ausgang der Rettungsversuche war ungewiß, da es lange keine Finanzierungszusagen durch die öffentliche Hand für die benötigten 350.000 Euro gab.

Der „iD-Initiative zur Rettung der Zinkhütte Döllach“, ins Leben gerufen und vorangebracht von Vereins- und Kontrollratsmitglied Mag. art. Maria Ranacher und tatkräftig unterstützt von Prof. Dr. Ute Georgeacopol (TICCIH Austria), ist es zu verdanken, dass die zuständigen Stellen ihre Verantwortung wahrgenommen haben und die notwendigen Schritte eingeleitet wurden.

Der Aufruf zur Rettung der Zinkhütte Döllach pdfreaders.org hat dazu ebenso beigetragen wie zahllose Briefe und persönliche Interventionen von Mag. art. Ranacher, u.a. bei verschiedenen Ministerien, der Kärntner Landesregierung, dem Bürgermeister der Gemeinde und den zuständigen Stellen des Bundesdenkmalamtes - und deren Zusammenführung bei einem Runden Tisch.

Aktuell (12/2010) ist die Finanzierung der Restaurierung und mittelfristigen Erhaltung zu 80% gesichert. Landeskonservator und Bürgermeister bekunden ihre Freude über die Rettung des Kulturdenkmals (vgl. Kleine Zeitung, 20.11.2010). Ohne der Initiative unseres Vereins hätte aber vermutlich - wie in anderen Fällen - der Bagger das letzte Wort gehabt.

Die „iD-Initiative zur Rettung der Zinkhütte Döllach" wird ihr Ziel daher erst dann als erreicht betrachten, wenn sowohl eine qualifizierte Dokumen­tation des derzeitigen Bauzustands und Mauerwerksbestandes als auch eine Sicherung und Restaurierung in völligem Respekt des Denkmalbe­standes und Erscheinungsbildes erfolgt ist.

 


iD-Initiative zur Rettung der Zinkhütte Döllach
Prof. Dr. Ute Georgeacopol | TICCIH Austria | ute [Punkt] georg [at] ticcih [Punkt] at
Tel +43 (0)664 1533 531
Mag. art. Maria Ranacher | IDMS | maria [Punkt] ranacher [at] chello [Punkt] at
Tel +43 (0)699 15400 863

 

9843_Grosskirchheim_Döllacher_Zinkhütte
 

ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7765, 7767 und 7849 - Wiener Hauptbahnhof

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Wiener Hauptbahnhof, Stellungnahme Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7765, 7767 und 7849

1100_suedbahnhof_katakombenDa das Wiener Hauptbahnhofprojekt im vorliegenden Planentwurf eine Beeinträchtigung des UNESCO-Weltkulturerbegebietes "Historisches Zentrum von Wien" erwarten lässt (insbesondere in  Bezug auf den unmittelbaren Nahbereich, dem in der Kernzone liegenden Schloss Belvedere samt Park), wird empfohlen vorerst von einer Beschlussfassung abzusehen. Zuvor ist – auch im Sinne der städtebaulichen Denkmalpflege - die Meinung des  "Internationalen Rat für Denkmalpflege", dem Beratungsgremium der UNESCO in Weltkulturerbefragen, zu hören und mit diesem bzw. der UNESCO die Planungen abzustimmen. Es ist nämlich nicht bekannt, ob das geplante Projekt in der vorliegenden Form durch ICOMOS bzw. der UNESCO akzeptiert werden kann.

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Heute ist Mittwoch, 29. März 2017

Nächste iD-Veranstaltung:

Rundgang Lainz
1. April 2017


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