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Neueste Meldungen

Stellungnahme Planentwurf 6778E, Wieden: Argentinierstraße, Goldeggasse, 30.5.2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 6778E, Kat.G. Wieden, 1040 Wien

Für das Gebiet zwischen Argentinierstraße, Goldeggasse, Mommsengasse und Weyringergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Einleitung: Zur Gewährleistung des Bestandes der historisch erhaltenswerten Bauten im Plangebiet wird vorgeschlagen – neben der Festsetzung einer Schutzzone – für diese sowohl die Höhenwidmung als auch die bebaubare Fläche exakt dem historischen Bestand anzugleichen. Ebenso wird empfohlen die Anzahl der Hauptgeschoße in einer besonderen Bestimmung ("BB") gemäß dem Bestand festzuschreiben. Dadurch wird am ehesten der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Anmerkung: Da in den gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen sowie im aktuellen Planentwurf keine Bestandshöhen angegeben sind, kann in dieser Stellungnahme nur auf augenfällige Differenzen zwischen Bestandshöhe und Widmungshöhe hingewiesen werden.

Gefährdete Bauten: Da kein Objekt im Plangebiet unter Denkmalschutz steht (mit Ausnahme Weyringergasse 16-18) und eine Schutzzone im Plangebiet derzeit fehlt und auch im aktuellen Planentwurf nicht vorgesehen ist, sind alle historischen Bauten im Plangebiet im Bestand gefährdet, da sie rein rechtlich in Bezug auf die Altstadterhaltung problemlos abgerissen werden könnten.
(Anmerkung: Und auch der Gemeindebau Weyringergasse 16-18 ist "nur" vermutlich denkmalschutzwürdig (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz), eine abschließende Prüfung über die Schutzwürdigkeit fehlt)

Es muss erstaunen, dass im aktuellen Planentwurf keine einzige Schutzzonenwidmung vorgesehen ist, zumal die Stadt Wien 1996 das gesamte(!) Plangebiet als „mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzwürdig“ ausgewiesen hat (vgl. Schutzzonenplan Wien, Grundlage für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete; siehe Beilage), und sich auch der Gebäudebestand seit dieser Zeit nur sehr wenig verändert hat. Als erhaltenswerte Bauten werden seitens der Initiative Denkmalschutz folgende Bauten erachtet und daher werden für diese – neben den oben angeführten Empfehlungen - Schutzzonen vorgeschlagen.

1.) Schutzzone: Goldeggasse/Mommsengasse

1040  Wien

- Goldeggasse 15-17 sowie Mommsengasse 22 bis 24 (Eckhaus Mommsengasse 22 ident Goldeggasse 15; Anmerkung: die benachbarten aber außerhalb des Plangebietes liegenden Häuser in der Mommsengasse 19 bis 25 und Goldeggasse 14-16 sind ebenso erhaltenswert respektive schutzzonenwürdig, aber derzeit nicht in einer Schutzzone befindlich).

Goldeggasse 15 bis 17 (Mommensengasse 22): Zwei gut erhaltene Gründerzeithäuser, erbaut 1887, mit reicher historistischer Fassadengliederung im Stil der "Neu-Wiener-Renaissance" (Nr. 15 erbaut durch Stadtbaumeister Alois Dworschak, Bauherr A. Ridler und Alois Dworschak, großes Eckhaus mit abgeschrägter Eckachse und eingeschoßigem Eckerker, gerahmt von den einachsigen ortbandgerahmten Seitenrisaliten der Fassaden. Portal mit Hermenpilasterrahmung und gesprengtem Segmentgiebel mit eingestellter Frauenbüste. Zweiteiliges Foyer mit Blendarkadengliederung zwischen korinthischen Pilastern. An den Decken Fresken mit fliegenden Putten zwischen Rosenranken und Palmen.);

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Stellungnahme Planentwurf 7735E, Mariahilf: Gumpendorferstraße, Kaunitzgasse, 24.4.2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7735E, Kat.G. Mariahilf, 1060 Wien

Für das Gebiet zwischen Gumpendorfer Straße, Kaunitzgasse, Magdalenenstraße und Esterhazygasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1060 Wien Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.


Es wird vorgeschlagen – ergänzend zur bestehenden Schutzzone - die Schutzzone um folgende Häuser zu erweitern:


  • Gumpendorfer Straße 63D
  • Kaunitzgasse 10 (Denkmalschutz) 12, 14
  • Kopernikusgasse 2, 4, 6, 7, 10, 13 (Schule) und 15 (Häuser zumeist in den späten 1860ern erbaut)
  • Insbesondere wird auf die hohe Bedeutung der Häuser Gumpendorfer Straße 63D sowie Kopernikusgasse 13 hingewiesen, die unbedingt Aufnahme in einer Schutzzone finden sollten.

    Zu prüfen wäre auch, ob das Doppelhaus Kopernikusgasse 9-11 sowie manche Häuser in der Gumpendorfer Straße 63A bis 63E in die Schutzzone aufgenommen werden sollten.

    1060 Wien

    Das Haus Kaunitzgasse 10 (E-Werk/Umspannwerk; Batteriegebäude, Werkstätte und Maschinenhalle) wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg erbaut und steht unter Denkmalschutz (§ 3, per Bescheid). Die beiden anschließenden Häuser Kaunitzgasse 12 (erbaut 1874) und Kaunitzgasse 14 (erbaut 1873) sind gut erhaltene Gründerzeitbauten. Es wird empfohlen die Widmung Bauklasse III (16 Meter) im Sinne einer weitgehenden Bestandswidmung beizubehalten und nicht um 2 Meter zu erhöhen wie im Planentwurf vorgesehen (auf Bauklasse IV 18 m). (Das Nachbargebäude Kaunitzgasse 16 mit der aktuellen Höhenwidmung "W IV 18 m" kann nicht als Maßstab für die Angleichung herangezogen werden, da im Bestand deutlich höher.)

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Stellungnahme Planentwurf 8082 Ottakring: Seeböckg., Seitenbergg., 10.4.2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8082, Kat.G. Ottakring, 1160 Wien

Für das Gebiet zwischen Seeböckgasse, Seitenberggasse, Degengasse und Vorortelinie

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160  WienGrundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Im Plangebiet befinden sich viele gründerzeitliche Bauten mit gut erhaltenen Fassaden (besonders erhaltenswerte Häuser: Wilhelminenstraße 67, Heigerleinstraße 20-22, Seeböckgasse 47).

Schutzzone: Degengasse – Heigerleinstraße – Seitenberggasse

1160  WienEs wird vorgeschlagen für folgende Häuser, die gemeinsam ein zusammenhängendes Ensemble bilden, eine Schutzzone zu widmen: Degengasse 50 bis 56 (Ecke Heigerleinstraße 13 ), sowie für die Häuser Heigerleinstraße 18 bis 34A, Wilhelminenstraße 68 bis 72, Wilhelminenstraße 67 bis 69 (Ecke Heigerleinstraße 23 ). Ebenso die Häuser Seitenberggasse 17 bis 27 (siehe Foto; Ecke Wilhelminenstraße 61 ).




Im Achleitner-Buch davon beschrieben:

  • Heigerleinstraße 20-22 (siehe Foto): Bauherr: Josef Wiesgrill, Entwurf: Wenzel König, 1906 (S. 165)
  • Wilhelminenstraße 67 (=Heigerleinstraße 28 , siehe Foto): Bauherr: Altine Gmeiner, Entwurf und Architekt Josef Schwarz, 1910 (S. 169)

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Anlässlich Hopf-Haus Demo: Verliert die Donaustadt ihr historisches Erscheinungsbild, 4.4.2014

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Initiative Denkmalschutz: Verliert die Donaustadt ihr historisches Erscheinungsbild? )

Hopf-Haus: Anlässlich der Demo am 5.4.2014 gegen Abriss

1220 Das einstöckige Hopf-Haus in Wien-Kagran, ein wunderschönes Beispiel für den "Baumeister-Jugendstil" in Transdanubien, soll abgerissen werden und einem 6geschoßigen Wohnungsneubau weichen. Das vom Stadtbaumeister Josef Hopf 1905-06 erbaute Haus zeichnet sich durch seine reizvolle, dekorative Fassade in secessionistischen bzw. Neoempire-Formen aus. Falls die Demonstration morgen, Samstag "Gegen den Abriss des Hopf-Hauses" (5. April, 14-15 Uhr direkt vor dem Hopf-Haus, Donaufelder Straße 241; vgl. Facebook-Gruppe) den geplanten Abriss nicht mehr verhindern kann, sind die Verantwortlichen schnell ausgemacht: Es war wieder einmal die Untätigkeit sowohl der Wiener Stadtregierung als auch der Bezirksvertretung Donaustadt.

Fordert die Untätigkeit von Gemeinde und Bezirk drei Opfer in Kagran?

Diese beiden Institutionen haben es nämlich verabsäumt sich zeitgerecht für den Schutz der historisch wertvollen Häuserzeile an der Donaufelderstraße einzusetzen. 2004/05 wäre der richtige Zeitpunkt dafür gewesen. Damals wurde der aktuell gültige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im Gemeinderat beschlossen (24. Mai 2005; Plandokument 7482). Und der Bezirk Donaustadt hat in seiner Stellungnahme zum Planentwurf, die wesentlichen Einfluss auf den Beschluss im Gemeinderat hat, keinen Wunsch im Sinne der Erhaltung geäußert (mehrheitlicher Beschluss in der Bezirksvertretungssitzung vom 2. Dezember 2004): Es wurde weder eine Schutzzone noch eine niedrigere Bauhöhenwidmung vorgeschlagen, beides wesentliche Instrumente, die den Erhalt gesichert und den Anreiz zum Abriss und Neubau vermieden hätten.

Donaufelderstraße 217 und 219 die nächsten Opfer?

Nach dem Hopf-Haus könnten zwei weitere historische Gebäude in der Donaufelderstraße die nächsten Opfer sein: Beim Haus Donaufelderstraße 217 mit secessionistischem Fassadendekor, prangt aktuell schon ein Werbeplakat für einen Wohnungsneubau, ebenso beim Nachbarhaus aus der gleichen Bauepoche.

Spätestens seit 1996 war die Erhaltenswürdigkeit bekannt!

Bereits 1996 hat die Stadt Wien im Rahmen ihres Schutzzonenmodells Gebiete definiert, die "mit hoher Wahrscheinlichkeit" als schutzzonenwürdig eingestuft werden konnten, darunter waren auch die betroffenen Häuser. Geschehen ist leider - wie man sieht - nichts.

Wann werden Gemeinde und die Bezirke endlich tätig?
Flächenwidmungs- und Bebauungsplan ist das entscheidende Schutzinstrument

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Start der Petition gegen Hochhausprojekt Eislaufverein, Hotel Intercontinental, 24.3.2014

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Start der Petition gegen Hochhausprojekt Eislaufverein, Hotel Intercontinental

Initiative Denkmalschutz startet Petition gegen Hochhausprojekt Eislaufverein, Hotel Intercont

1030

Kein Hochhaus im UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum von Wien - Stoppt den städtebaulichen Amoklauf der Wiener Stadtregierung!

Die Petition nach dem Wiener Landesgesetz wurde am 23. März eingebracht und schon am nächsten Tag auf der Petitionsplattform der Stadt Wien veröffentlicht, siehe:
https://www.wien.gv.at/petition/online

Hier die Petition als Download

Fotomontage: Prof. Martin Kupf, März 2014 (Bild zum Vergrößern anklicken)

Rückfragehinweis:

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Eislaufverein Hochhausprojekt: Ein städtebaulicher Amoklauf der Stadtregierung, 10.3.2014

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Eislaufverein Hochhausprojekt: Ein städtebaulicher Amoklauf der Wiener Stadtregierung!

Wiener Eislaufverein: Initiative Denkmalschutz zum Hochhausprojekt: Ein städtebaulicher Amoklauf der Wiener Stadtregierung! - Eine Stadt ohne Stadtbild-Ästhetik!

1030 "Man schaue doch nur vom Belvedere herab auf die Stadt und fühle den Schmerz, wie da einer die Silhouette Wiens mit einem massiven Klotz für immer verschandelt hat."

Das Zitat stammt nicht von einem zukünftigen Schloss Belvedere Besucher, wenn er nach Fertigstellung des aktuell projektierten Hochhauses am Eislaufverein auf das historische Stadtzentrum schauen und den berühmten Canaletto-Blick betrachten sollte, sondern vom berühmten Maler Oskar Kokoschka bereits Anfang der 1960er Jahre anlässlich des neu errichteten Gartenbauhochhauses am Parkring und der damit verbundenen ersten Wiener Hochhausdebatte der Nachkriegszeit. Wenige Jahre später bekam das Gartenbauhochhaus wenige hundert Meter entfernt einen "Zwilling" am Heumarkt, das Hotel Intercontinental, und auch damals ging die Debatte weiter. Der Architekturkritiker Friedrich Achleitner 1964 zum "Monsterhotel": "Schon städtebaulich ist der Koloß ein Fremdkörper (...). Allein die Höhe wäre fragwürdig, auch wenn es sich um das empfindsamste bauliche Gebilde handeln würde." Und so wurde nach heftigen Diskussionen zur Erhaltung des "Canaletto-Blickes" vom Belvedere das Hochhaus um etwa 10 Meter reduziert. Nun soll ernsthaft ein alle Maßstäbe sprengendes knapp 30 Meter größeres Hochhaus am Wiener Eislaufverein geplant sein? Man kann es kaum für möglich halten.

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Stellungnahme Novelle Bauordnung für Wien 2014, 3.3.2014

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Gesetz, mit dem die Bauordnung für Wien und das Wiener Kleingartengesetz 1996 geändert werden (Bauordnungsnovelle 2014)

Stellungnahme an die Magistratsabteilung 64

Aus denkmalpflegerischer Sicht bringt diese Novelle in der Realität keine Verbesserung. Die zu novellierende Bestimmung bezieht sich nur auf von der Behörde aufgetragene Abbrüche („Abtragungsaufträge“).

Die Möglichkeit einer Abbruchbewilligung besteht weiterhin und es ist hier auch keine Änderung der Verwaltungspraxis zu erwarten.

Positiv zu sehen wäre der Entfall der Bestimmung über das Schadensausmaß (50% der Substanz), die einen Rechtsanspruch auf einen behördlichen Abtragungsauftrag begründet hat. Unterlaufen bzw. wirkungslos wird diese Bestimmung jedoch durch den 5. Satz § 129 Abs. 4, nachdem eine Räumung oder ein Abbruch (Auftrag!) bereits dann erfolgen kann (bzw. ein Anspruch nach Spruchpraxis des Vewaltungsgerichtshofes darauf besteht) "wenn einfache Sicherungsmaßnahmen allein nicht ausreichen".

Bei Abbruchbewilligungen (§ 60) stellt das Gesetz jedoch weiterhin darauf ab, dass diese dann erteilt werden, wenn die („erforderlichen“) Instandsetzungen das Ausmaß der intakten (verbleibenden) Bausubstanz überschreitet.

Anzumerken ist hier, dass derzeit (und vermutlich auch weiterhin) für den Nachweis der „Abbruchreife“ von der Baupolizei (weiterhin) Richtlinien vom Jänner 2007 angewendet werden, die Bauordnungsnovelle aus 2009 (§ 129 Abs. 4, 3. Satz) außer Acht lassen: Bewertet wird historische Bausubstanz nach heute geltenden Normen und nicht wie es das Gesetz vorsieht, zum Stand der Technik zur Zeit der Errichtung des Bauwerks.

Ohne Änderung des 5. Satzes des § 129 Abs. 4 bleibt die vorgesehene Novellierung totes Recht.

Der Schutz historisch wertvoller Bausubstanz durch die Wiener Bauordnung ist auch weiterhin nicht gegeben.


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Stellungnahme Planentwurf 8075, Liesing: Endresstraße, Maurer Lange Gasse, Haymogasse, 27. Februar 2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8075, Kat.G. Mauer in Liesing, 1230 Wien

Für das Gebiet zwischen Endresstraße, Linienzug 1-3, (1. Wr. Hochquellenwasserleitung), Alma-König-Weg, Binagasse, Haymogasse, Dreiständegasse und Geßlgasse.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Es wird vorgeschlagen das ebenerdige Haus Endresstraße 113 (erbaut 1867 mit einer Fassadenadaptierung von Adolf Göbl aus 1901; historistische Fassadengliederung mit dekokrativem Zwerchgiebel) bestandsgenau zu widmen (derzeit im Planentwurf mit W I 7,5 m viel zu hoch gewidmet). Zu überprüfen wäre, ob die bebaubare Fläche im Anschluss an die gartenseitige Fassade vom historischen Bau abgerückt werden kann.
Um den Bestand und die Sicht auf die von der Endresstraße zurück gesetzte späthistorische Villa (Endresstraße 101) zu erhalten, wird einerseits empfohlen die Baufluchtlinien dem Bestand exakt anzupassen und andererseits die im Planentwurf vorgesehene bebaubare Fläche östlich des biedermeierlichen Landhauses Endresstraße 103 nicht zu widmen, sodass die Baufluchtlinie mit der östlichen Außenwand des Hauses Endresstraße 103 abschließt.

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Stellungnahme Planentwurf 8107, Simmering: Braunhubergasse, Ehamgasse, Herbortgasse, 24. Februar 2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8107, Kat.G. Simmering in Simmering, 1110 Wien

Für das Gebiet zwischen Braunhubergasse, Ehamgasse, Römersthalgasse, Herbortgasse, Grillgasse, Ehamgasse, Dommesgasse und Lorystraße.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in Bezug auf die Höhenwidmung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

1110 Konkret wird vorgeschlagen für die unter Denkmalschutz (§ 2a) stehende Anlage Evangelische Kirche samt Gemeindezentrum (erbaut von Roland Rainer 1962/63) in der Braunhubergasse 22 bestandsgenau zu widmen. Derzeit ist die Widmung mit Bauklasse I für das an die Glaubenskirche anschließende ebenerdige Gemeindezentrum viel zu hoch gewidmet. Ebenso mögen die Baufluchtlinien exakt dem Bestand angepasst werden (derzeit nicht der Fall).

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Petition "Für KLIMT-VILLA den 1999 geschaffenen Freiraum, d.h. Gartenwidmung, belassen!", 14.01.2014

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Klimt-Villa Gartenwidmung: Die Initiative Denkmalschutz bringt - gemeinsam mit dem Verein Gedenkstätte Gustav Klimt und der Österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege - eine Petition gemäß Wiener LGBl. 2/2013 ein

1130

Anlässlich des laufenden Verfahrens "Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes" (Planentwurf 8016), Klimt-Villa-Areal, 1130 Wien, Feldmühlgasse 11, und der Stellungnahme der Bezirksvertretungssitzung am 11. Dezember 2013 (vgl. APA-OTS Aussendung der Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit dem Klimt Verein: "Klimt Villa: Fördert Bezirksvertretung die Bauspekulation?") fordern drei Vereine - Initiative Denkmalschutz, Gedenkstätte Gustav Klimt und die Österreichische Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege - KEINE erweiterten Bebauungsmöglichkeiten zu widmen, um der kulturhistorischen internationalen Bedeutung von Klimts letztem Atelier und Garten gerecht zu werden.

Bitte downloaden, ausdrucken, unterschreiben und ausgefüllt per Post (möglichst bis 12. Februar 2014) schicken an: Verein Gedenkstätte Gustav Klimt, Auhofstraße 43, 1130 Wien oder Initiative Denkmalschutz, Fuchsthallergasse 11/5, 1090 Wien oder direkt online unterzeichnen (für Bewohner mit Hauptwohnsitz in Wien)

Petition downloaden

Petition online: http://www.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=a3e7b88ebd2145bc9f03d395ac7e0020

APA-OTS-Aussendung: "Klimt-Villa: Fördert Bezirksvertretung die Bauspekulation?": http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131217_OTS0011/klimt-villa-foerdert-bezirksvertretung-die-bauspekulation
Verein Gedenkstätte Gustav Klimt: www.klimt.at
Österreichische Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege:www.denkmal-ortsbildpflege.at


Foto: Manfred Werner (Tsui), CC BY-SA 3.0, Wikipedia
 

Stellungnahme zum Planentwurf 8059 (u. a. Linzer Straße, Rosentalgasse), 02.01.2014

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8059, Kat.G. Hütteldorf in Penzing, 1140 Wien

Für das Gebiet zwischen Pappelstraße, Steinböckengasse, Eichenweg, Heideweg, Heschweg, An der Niederhaid, Dehnegasse, Linzer Straße, Rosentalgasse, Freyenthurmgasse, Hüttelbergstraße, Wegerichgasse, Libellenweg, Stockentenweg, Zyklamengasse, Schmätzerweg, Nachtigallenweg, Ulmenstraße.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

1140 Wien

Es wird vorgeschlagen für die Häuser Linzer Straße 392 bis 396 (gemeinsam mit Linzer Straße 381a) eine Schutzzone auszuweisen (gemäß Beilage 1, Antragsentwurf 2, Seite 1, ist auch eine "Festsetzung einer Schutzzone" für Teile dieses Plangebietes vorgesehen, jedoch ist im Planentwurf keine solche ausgewiesen!) . Das Haus Linzer Straße 396 wird selbst im Erläuterungsbericht (S. 3) als "von kunsthistorischer Bedeutung" bewertet und im Dehio (S. 319) folgendermaßen beschrieben: "Erbaut 1904 von M. Markl und F. Müller, secessionistisches Miethaus, überhöhte Seitenachsen mit Erkern, vorgezogene Traufe, floraler Reliefdekor, Gitterbalkons; marmorverkleidetes Vestibül mit Stuckreliefs, Ätzglasfenster" (vgl. auch Achleitner, S. 95). 1140 Wien Dieses Haus und die beiden Nachbarhäuser (aus der gleichen Bauperiode stammend: Linzer Straße 392 mit Gründerzeitdekor, erb. 1887; Linzer Straße 394, erbaut 1901, mit Mittelerker) bilden typische Vertreter von Schutzzonenhäusern in Wien und würden allein oder gemeinsam mit dem der Straße gegenüberliegenden Haus Linzer Straße 381A (erbaut 1902, mit gründerzeitlicher Fassadengliederung; außerhalb des Plangebietes gelegen) eine eigenständige Schutzzone bilden. Zum besseren Schutz wird darüber hinaus vorgeschlagen eine besondere Bebauungsbestimmung (BB) für die genannten Bauten auszuweisen, in denen die Anzahl der existierenden Hauptgeschoße festgesetzt wird.

Weiters wird empfohlen für die Häuser Rosentalgasse 14 und Rosentalgasse 19 bestandsgenaue Widmungen sowohl in Bezug auf die Bauhöhe, als auch in Bezug auf die bebaubare Fläche auszuweisen.

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Stellungnahme zum Planentwurf 7654E (Ober St. Veit, u.a. Auhofstr., Tuersg.), 25.11.2013

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7654E, Kat.G. Ober St. Veit in Hietzing, Wien

Für das Gebiet zwischen Firmiangasse, Tuersgasse, Auhofstraße, Firmiangasse, Auhofstraße im 13. Bezirk, Katastralgemeinde Ober St. Veit

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130 Wien Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

AUHOFSTRASSE: In der Auhofstraße mögen die Schutzzonen erweitert werden. In keiner Weise nachvollziehbar ist, dass die Schutzzone an der Hauskante Auhofstraße 155 endet. Das direkt benachbarte gründerzeitliche Haus Auhofstraße 157 mit seinem reichen historistischen Dekor und den beiden neobarocken Runderkern ist ein klassischer Fall für eine Schutzzone und unbedingt schützenswert. Die Schutzzone möge daher bis zur Auhofstraße 161 (ebenfalls mit gründerzeitlichem Dekor) erweitert werden. Weiters mögen in die Schutzzone aufgenommen werden: das Oblatenkloster (Auhofstraße 167-169; seit 2006 gemäß § 2a unter Denkmalschutz, erbaut vom Architekten Johann Pleyer 1972, Meisterklasse Roland Rainer) sowie die ebenerdigen Häuser Auhofstraße 173 und Auhofstraße 175 (durch Anbindung an die westliche Schutzzone Parkschutzgebiet Park der Dominikanerinnen, Schloßberggasse/Seuttergasse). 1130 Wien All die genannten Bauten mögen auf Bestandshöhe gewidmet werden. (augenscheinlich zu hoch: Auhofstraße 155, 157, 161, 167-169, 173-175). Das historistische, im gotisierenden Stil erbaute Haus Auhofstraße 150 (bez. 1903 im Giebel, gotisierende Putzgliederung auf Klinkerfond, vgl. Dehio) möge auf Bestandshöhe gewidmet werden. Die beabsichtigte Widmung (um 4,5 m höher(!) als die aktuelle Widmung) scheint deutlich über Bestand. Auch das gründerzeitliche Haus Auhofstraße 142 möge in die Schutzzone Aufnahme finden und an die der Straße gegenüberliegenden Schutzzone angebunden werden.





1130 Wien Beim Haus Auhofstraße 146 möge die bebaubare Fläche exakt auf den Bestand angepasst werden (derzeit deutliche Erweiterung geplant). Die beiden Holzveranden mit Schnitzdekor, eine an der nordwestlichen, die andere an der südöstlichen Schmalseite, sind erhaltenswert. Wenn – wie im Erläuterungsbericht (S. 6) beabsichtigt, "die bestehende geschlossene Veranda in den Gebäudeverband [Firmiangasse] aufgenommen werden" soll, so würde dies wohl zur Zerstörung der historischen hölzernen und für die Vorstädte so charakterstische Veranda führen. Weiters möge die aktuelle Bauklasse nicht aufgezont werden (höchstens auf Bestand, der wohl kaum höher als 7,5 m ist: warum im Erläuterungsbericht (S. 6) die tatsächliche exakte Gebäudehöhe verschleiert und nur mit "mehr als 7,5 m" beschrieben wird, muss klar kritisiert werden). Eine "Angleichung an die Nachbarbebauung Auhofstraße ONr. 140-144" (vgl. Erläuterungsbericht S. 6) widerspricht wohl ebenso klar dem Schutzzonengedanken Ensembles in ihrer gewachsenen Differenziertheit zu erhalten. Die benachbarte Bebauung ist nämlich 2stöckig, während das betroffene Objekt nur 1stöckig ist.

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Stellungnahme zum Planentwurf 7103E (Kindergarten Kapaunplatz 10), 14.11.2013

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7103E, Kat.G. Brigittenau

Für das Gebiet zwischen Kapaunplatz und Aignerstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1200 Wien Auf dem kleinen Plangebiet befindet sich am Kapaunplatz 10 der (§ 2a) denkmalgeschützte Kindergarten „Friedrich Wilhelm Fröbel“, der von der bekannten und u.a. auf die Errichtung von Kindergärten spezialisierten Architektin Margarete Schütte-Lihotzky 1950-1952 erbaut wurde. "Der Bau spiegelt den Willen der Stadtregierung, den sozialpädagogischen Niedergang der totalitären Ära des Nationalsozialismus zu überwinden und die Ideen der Zwanzigerjahre neuerlich aufleben zu lassen und sie weiter zu entwickeln." (Zitat Docomomo). Laut Erläuterungsbericht soll südlich dieses Hauptbaues eine zusätzliche bebaubare Fläche verordnet werden, um einen "Erweiterungsspielraum" (S.4) zu schaffen. Wieso dafür so eine umfassende Ausweitung der Baufläche bis zur Aignerstraße erfolgen muss, zumal nur beabsichtigt ist einen "kleinräumigen Neubau an Stelle des bestehenden provisorischen Objekts" (S. 3; südl. des Hauptbaues) zu errichten, bleibt unklar.

Im Sinne der Erhaltung des denkmalgeschützten Bestandes wird empfohlen die Baufluchtlinien des Hauptbaues (aus 1950-52) möglichst dem Bestand genau anzupassen und die Höhenwidmung auf Bestand zu reduzieren (derzeit mit Bauklasse I viel höher gewidmet). Für den "beabsichtigten Erweiterungsspielraum" möge dazu abgesetzt(!) eine kleinere bebaubare Fläche geschaffen werden. Dies gewährleistet nicht nur die Sicherung des denkmalgeschützten Hauptbaues, sondern dient auch der visuellen Lesbarkeit des architekturgeschichtlich bedeutenden Kindergartens.

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Stellungnahme zum Planentwurf Hietzing 8016 (Unter-, Ober St. Veit und Baumgarten; u.a. Klimt-Villa), 31.10.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8016, Kat.G. Unter St. Veit, Ober St. Veit und Unterbaumgarten

Für das Gebiet zwischen Preindlgasse, Bezirksgrenze, Fleschgasse, Hietzinger Hauptstraße, Münichreithstraße, St.-Veit-Gasse, Kupelwiesergasse, Hietzinger Hauptstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130 Wien Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

In diesem Zusammenhang wird auch auf unsere Stellungnahme zum Planentwurf 7985 vom 22. September 2011 hingewiesen, der große Teile des nun behandelten Gebietes umfasst aber nicht im Gemeinderat beschlossen wurde.

Es wird vorgeschlagen die Schutzzone im Bereich St.-Veit-Gasse zu erweitern und die Häuser St.-Veit-Gasse 53 und 55 in die Schutzzone aufzunehmen (Nr. 53 ein sehr schönes Haus der Spätgründerzeit, Nr. 55 aus dem Spätbiedermeier), zumal sogar im Erläuterungsbericht (S. 4) das Gebäude Nr. 55 als "erhaltenswert" eingestuft wird.

Begrüßt wird die nun vorgesehene nochmals niedrigere Höhenwidmung (wie schon 2011 gefordert, damals war 7,5 m geplant) für das ebenerdige Haus St.-Veit-Gasse 47, die jedoch bestandsgenau erfolgen soll (ca. 3,5 statt wie jetzt vorgesehen 4,5 m).

Sehr begrüßt wird ebenso die nun geplante Erweiterung der Schutzzone in der Auhofstraße um die Häuser Auhofstraße 78A bis 78C (Auhofstraße 78A Zitat Dehio: "Erb. 1909-11 von Carl Witzmann. 2geschossiger, sachlich gegliederter Villenbau (...)." Für die Häuser in der Auhofstraße 78A bis 78C wird vorgeschlagen die Baufluchtlinien exakt an den Bestand anzupassen.

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Erscheinungsbild Wolfsberger Schlossberg, 22.10.2013

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Initiative Denkmalschutz, Presseaussendung Kärnten, 22. Oktober 2013

Initiative Denkmalschutz: Das Erscheinungsbild des Wolfsberger Schlossberges muss erhalten bleiben

Wolfsberger Schloßberg

Der Gemeinderat will übermorgen einen Bebauungsplan beschließen, der "das einzigartige Erscheinungsbild des Schlosses" zerstören würde.

Am kommenden Donnerstag beabsichtigt der Gemeinderat der Stadt Wolfsberg einen integrierenden Flächenwidmungs- und Bebauungsplan zu beschließen, der den umstrittenen Neubau der so genannten Schlossbergsiedlung auf den Schüßlergründen ermöglichen soll. Der Verein Initiative Denkmalschutz appelliert eindringlich an die Gemeinderatsmitglieder den Beschluss auszusetzen und von einer Bebauung des Wolfsberger Schlossberges abzusehen.

Gemeinde hat die Verpflichtung den Erhalt des historischen Ortsbildes zu wahren!

Das Areal, das von einer historischen Wehrmauer umsäumt ist, liegt in dem sehr sensiblen Bereich zwischen der historisch schützenswerten Wolfsberger Altstadt und dem Schlossberg samt denkmalgeschützten Schloss von Henckel von Donnersmarck: auf der Festungsterrasse aus dem 14./15. Jh westlich des ebenso denkmalgeschützten Paurischen Hauses (Schloßstraße 1). Gemäß dem Kärntner Ortsbildpflegegesetz (K-OBG, § 1) hat die Gemeinde für die "Pflege des erhaltenswerten Ortsbildes zu sorgen".

Ortsbildpflegekommission und Naturschutzabteilung haben sich klar gegen jegliche Verbauung ausgesprochen!

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Petition gegen die Zerstörung der Rosenhügel-Filmstudios, 17.09.2013

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Neue Petition der Initiative Denkmalschutz: Petition gegen die Zerstörung der Rosenhügel-Filmstudios

im Sinne des Wiener Landesgesetzes (LGBl. 2/2013):

Kurzbeschreibung:

Die Rosenhügelstudios in Wien-Mauer, die einzigen noch intakten Filmindustriebauten aus der Stummfilmzeit in Österreich, sind unmittelbar vom Abriss bedroht. Ein Verfahren zur Aufhebung des Denkmalschutzes der Filmateliers aus den 1920er Jahren („Halle 1“ und „Halle 2“) ist im Laufen. Der Verein Initiative Denkmalschutz fordert gemeinsam mit den hier Unterzeichneten den Erhalt dieser Inkunabeln der österreichischen Filmgeschichte.

Petitionstext:

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ehem. Kaiserin Elisabeth-Spital, Stellungnahme zu Planentwurf 8053

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8053, Katastralgemeinde Rudolfsheim, 15. Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus

Für das Gebiet zwischen Kardinal-Rauscher-Platz, Huglgasse, Felberstraße und Holochergasse,

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Bestand, Architektur und Baugeschichte

1150 Das Plangebiet ist ident mit dem Areal des ehem. Kaiserin Elisabeth-Spitals (von 1890 bis 2012 in Betrieb; 1888 bis 1891 als Kaiser Franz Joseph-Krankenhaus bezeichnet) und war eine weitläufige späthistoristische Anlage im Pavillonsystem. Von der ursprünglichen Anlage blieben nach der Aufhebung des Denkmalschutzes (§ 2a Denkmalschutzgesetz) im Jahr 2011 und den darauf folgenden umfangreichen Abrissen im heurigen Jahr nur mehr der südlich der Goldschlagstraße bestehende Teil erhalten: der Bettina-Stiftungspavillon (Felberstraße 66-76; erbaut: 1894-96) sowie die beiden identen, flankierenden Bauten Pavillon 4 im Westen (Holochergasse 2; ursprünglich Wohnhaus für die geistlichen Pflegerinnen mit Spitalskapelle; erbaut 1896/97) sowie im Osten das Wohnhaus/Verwaltungsgebäude für Beamte und Diener (Huglgasse 1; 1899-1900). Die Architektur, insbesondere die Fassadenentwürfe stammen von Eugen Sehnal, die Bauleitung hatte Franz Berger über und das Raumprogramm erstellte Friedrich Schauta.

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Augartenspitz: Konzerthalle Muth 6.9.2013

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Augartenspitz: Konzerthalle "Muth" - Brief an die Nationalratsabgeordneten anlässlich Nationalratswahl, 06.09.2013

Sehr geehrte Kandidatin zur Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!
Sehr geehrter Kandidat zum Nationalratsabgeordneten der Republik Österreich!

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Gesetz mitbeschlossen, in dem für bestimmte Vorhaben ganz klar gewisse Voraussetzungen gefordert werden. Stellen Sie sich vor, eine Behörde setzt sich darüber hinweg; bewusst und offenbar – von wem auch immer – beeinflusst. Stellen Sie sich vor, die Staatsanwaltschaft findet dabei keinen Anfangsverdacht, der eine Untersuchung rechtfertigen würde. Stellen Sie sich vor, ein Landeshauptmann sieht dabei keinen Anlass einzugreifen, obwohl er das Recht dazu hätte.

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Petition von Neustift

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Neue Petition der Initiative Denkmalschutz: "Wirkungsvoller Schutz für historische Bauten und das Ortsbild in Schutzzonen" am Neustifter Kirtag (23.-26. August 2013)

1190_Neustift-am-Walde_86-88 Info- und Unterschriftenstand der Initiative Denkmalschutz am Neustifter Kirtag von 10 bis 24 Uhr (Freitag bis Montag)
Anlässlich der jüngsten Abbrüche in der Schutzzone Neustift am Walde (vgl. Presseaussendungen vom Juli und August) wird die Initiative Denkmalschutz mit einem Info-Stand am traditionellen Neustifter Kirtag vertreten sein. Unser Verein wird gemeinsam mit örtlichen Bürgerinitiativen Unterschriften für eine Petition im Wiener Gemeinderat sammeln (Text im vollen Wortlaut siehe unten). Die politischen Stadtverantwortlichen werden dringend aufgefordert zu handeln, um der immer mehr um sich greifenden Kulturvernichtung in Wien endlich ernsthaft und wirkungsvoll Einhalt zu gebieten. Darüber hinaus stehen Mitglieder der Initiative Denkmalschutz für Auskünfte und weitere Informationen zur Verfügung.

"Petition von Neustift" im vollen Wortlaut

Die Petition kann auch online unterstützt werden (für Wiener mit Handy-Signatur oder Bürgerkarte), siehe: http://www.wien.gv.at/petition/online

Wir bitten um zahlreiches Unterzeichnen und um Weiterverbreitung!

Rückfragehinweis:
Markus Landerer und Claus Süss
im Namen der
Initiative Denkmalschutz
Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter
Fuchsthallergasse 11/5
1090 Wien / Vienna
Österreich / Austria
mobil: +43 (0)699 1024 4216
tel/fax: +43 (0)1 310 22 94
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 

Linzer Eisenbahnbrücke Denkmalschutzaufhebung - Herr Landeshauptmann bitte melden! 16.8.2013

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Herr Landeshauptmann bitte melden! Sprechen auch Sie sich für den Abriss der Linzer Eisenbahnbrücke aus?

Initiative Denkmalschutz zu Linzer Eisenbahnbrücke:

Linzer EisenbahnbrückeOberösterreich, Linz - Noch bis etwa nächster Woche(?) hat der Oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (ÖVP) Zeit den Bescheid des Bundesdenkmalamtes zu beeinspruchen. Leider hat er bis heute keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.

Während sich langsam die Vorgänge rund um die Denkmalschutzaufhebung des einzigartigen technischen Denkmals der Linzer Eisenbahnbrücke zu einem veritablen Skandal entwickeln, bleibt der Landeshauptmann von Oberösterreich verdächtig still. Nachdem sich in der Stadt Linz die SPÖ, FPÖ und Grüne für den Abriss der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke ausgesprochen haben, liegt jetzt die ganze Hoffnung auf der Position der Landes-ÖVP (die Stadt-ÖVP spricht sich – nur vermeintlich(?) - für den Erhalt der Eisenbahnbrücke aus). Der Landeshauptmann ist die einzige Partei im Denkmalschutzverfahren, die sich (noch?) nicht dezitiert für den Abriss ausgesprochen hat. Währenddessen verdichten sich die Indizien, dass sich der Denkmalbeirat ganz klar für den Erhalt der Eisenbahnbrücke ausgesprochen hat. Warum weicht nun das Denkmalamt von der Meinung des Denkmalbeirates ab? Unser Verein Initiative Denkmalschutz will keine Spekulationen anstellen, sondern endlich die Fakten auf den Tisch! - Wann wird endlich die Bevölkerung und damit die Öffentlichkeit sich ein sachliches Bild von der Angelegenheit machen dürfen, und warum verschanzt man sich hinter das Amtsgeheimnis, gerade in einer Angelegenheit, die sich im "öffentlichen Interesse" befindet? - Herr Landeshauptmann bitte melden!

Foto: NeoUrfahraner/Wikipedia

Rückfragehinweis:

Markus Landerer und Claus Süss
im Namen der Initiative Denkmalschutz
Mobil: 0699 1024 4216
ZVR-Nr. 049832110
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